Ausgabe 21-22/2018

Digitalisierung:
Randerscheinung Roboter?

Formenwechsel: Hosen bleiben Umsatzreiber

Industrie: Swarovski im »Open Space«

Der Kristallkonzern setzt den ersten Schritt zur modernsten Kristallfabrik der Welt: die neue Manufaktur in Wattens soll das Unternehmen nach außen wie nach innen öffnen. Wenn international renommierte Modedesigner ins tirolerische Wattens kommen, kann wohl nur Swarovski gerufen haben. Und die Überraschung (nicht nur der Designer) war groß: der (medien-)scheue Konzern öffnet sich gegenüber seinen Kunden. Mit der Einweihung des »Kristallateliers des 21. Jahrhunderts« am Stammsitz läutet Konzernsprecher Markus Langes-Swarovski nicht weniger als eine neue Ära ein.


Messe: Berlin steigt aufs nächste Level

Fast schien es so, als würde er noch einmal in den Ring steigen. Bread&Butter-Erfinder Karl- Heinz Müller kündigte an, mit einer Offshow namens L.O.C.K. in Tempelhof wieder im Berliner Messegeschehen mitzumischen. Aber offenbar sind die Zeiten härter als in der legendären B&B-Ära: Nur zwei Tage später zog Müller die Ankündigung wieder zurück. Auch die Skatermesse Bright, seit 2015 eine Veranstaltung der Premium Group, geht diesmal nicht an den Start, in der Arena Treptow wird lediglich die Seek stattfinden.


Kongress: Glücklich (ver)kaufen – aber wie?

Birgt das Modebusiness die gleichen Gefahren wie eine 8.000er-Besteigung ohne Sauerstoffgerät? Der Modehandelskongress (MHK) in Düsseldorf bot einen spannenden Diskurs über die toughe Gegenwart der Fashionbranche. Ja, man kann heil aus ihr rauskommen, aus der Todeszone des Managements. Benedikt Böhm, Chef der Sportbrand Dynafit hat es bewiesen, im Unternehmen – und am Berg. Der Extremsportler, zweifellos der sportlichste Manager Deutschlands, setzte sich das Ziel, aus der insolventen Marke Dynafit eine Erfolgsstory zu machen.


Studie: Passform vor Preis!

Wie ticken Österreichs Frauen beim Modekauf? Die Woman-Studie, an der 1.008 Frauen teilnahmen, zeigt, dass fast 40 % der Frauen kein Styling-Vorbild haben. Und genauso viele weniger als 50 Euro im Monat für Fashion ausgeben. Auf der Suche nach neuen Geschäftsmodellen für die Mode heißt die Kernfrage immer noch: Was wollen die Kunden? Wie, was und vor allem wo wollen sie einkaufen? Das Magazin Woman fragte 1.008 Frauen nach ihren Einkaufsgewohnheiten, nach dem Stellenwert der Mode, wie sehr Influencer oder doch die besten Freundin den Modekauf beeinflussen (siehe ÖTZ Ausgabe 20/18 S. 23).


DOB-Hosen: Let's talk trousers

Von neuen Silhouetten, einer Trendwende als Chance und Basics als Verlierern. Seitens der Produktspezialisten blickt man kollektiv positiv auf den aktuellen Markt und die Zukunft. Pinzipiell ist man sich innerhalb der Branche doch sehr einig. So scheint es zumindest, vergleicht man die Antworten auf die Frage nach wichtigen Trends, verkaufsstarken Schnitten und gut abverkauften Qualitäten. Karo sei omnipräsent, Basics allgemein nicht mehr so gefragt wie in der Vergangenheit.


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