Ausgabe 16/2018

TRACHT

Online: »Als ob sie ihre Marke hassen«

Eine Studie stellt den Online- Aktivitäten der Trachten-Branche ein schlechtes Zeugnis aus. Die Erkenntnisse gelten wohl auch für andere Marktbereiche. Eine Taufe im Familienkreis steht an. Zeit für einen neuen Trachtenjanker! Wie läuft das heute? Über Google. Erster Treffer: trachtendirndlshop.at, trotz des Namens betrieben von einem Unternehmen mit Sitz in Lippstadt in Nordrhein-Westfalen. Dahinter folgt in den Suchergebnissen trachtenshop.at, ein Versender aus Regensburg, an dritter Stelle liegt Frankonia aus Rottendorf. Und wohin schicken die Google-Anzeigen die potenziellen Kunden? Zu Walbusch, Ulla Popken (ja, für Herren-Trachtenjanker!), Zalando und Amazon. Das einzige österreichische Unternehmen, das es auf die erste Seite der Google-Suchergebnisse schafft, ist der Gänserndorfer Fachhändler Suchodolski mit seiner Web-Plattform trachten-onlineshop.at.


Handel: Auf der Suche nach dem Mehrwert

Technische Gags sucht man in der Smart City Singapur vergeblich. Eine Reise in die südostasiatische Metropole bringt dennoch eine Reihe von Erkenntnissen. Alibaba-CEO Daniel Zhang sprach ein großes Wort gelassen aus: »Sie müssen«, erklärte der Chef der rasant wachsenden chinesischen Handelsplattform beim Global Summit des Consumer Goods Forum (CGF) in Singapur, den 1.000 ohnehin vom Tempo der Veränderung bereits schwindligen und zum Teil auch sehr verunsicherten Topentscheidern aus Lebensmittelhandel und Konsumgüterindustrie, »einen Mehrwert generieren, den es im Internet nicht gibt.« Nur dann werden die Konsumenten in der Zukunft noch einen Laden oder ein Lokal aufsuchen. Sonst bestellen sie es online, lassen es sich an den Arbeitsplatz mit Grab (dem südostasiatischen Uber) liefern oder holen es in der Collectbox ab.


Menschen: Die Trachtenfamilie

Persönlichkeiten in der Trachtenbranche gibt es genügend. Unsere Auswahl zeigt, wie viele Wege zur (Trachten)-Liebe führen können. Wie kommt man eigentlich zur Tracht? Die einen sind »rein geboren«, für die anderen ist es ein Lebens­traum, die Dritten probie­ren einfach etwas aus. Zwischen Unterneh­men, die in der x-­ten Generation bestehen und Start-ups und Trachten-­Rookies öffnet sich ein weites Feld. Vieles hat die Trachten­branche in den letzten Jahren erlebt, bekannte Namen verschwanden, mittlere Unternehmen legten eine beachtliche Firmenkonjunktur hin, kleine Erzeuger tauchten urplötz­lich am Markt auf – und blieben.


Tracht F/S 2019

Detailverliebt und in frischer Farbigkeit zeigt die Tracht, wie aktuell Tradition interpretiert werden kann. Dirndl, Hemden & Co. geben sich für Frühjahr/Sommer 2019 betont farbenfroh: Klassische Nuancen treffen auf aufregendes Rot und kräfitges Pink, helles Blau bringt Frische. In Leinen gekleidet trotzt man als Trachtenliebhaber dank kühlendem Effekt und angenehmen Trageeigenschaften auch sommerlich hohen Temperaturen. Ob handwerklich aufwendige Stickereien, stilvolle Schnallen oder gekonnt gewählte Knöpfe - Liebe zum Detail prägt das Bild.


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