Ausgabe 02/2016

Neue Nostalgie
Tracht H/W 2016/17

Rutter expandiert
Christian Harisch und Stefan Rutter im TZ-Gespräch

DOB H/W 2016/17
Frauentausch

Interview: Der Expansionshunger des Handels ist gesättigt

Im aktuellen Shopping Center Performance Report wurde Rutter Gruppe bereits zum zweiten Mal zum besten Centerbetreiber des Landes gekürt. Mit der TZ sprechen Stefan Rutter und Christian Harisch über die Geheimnisse ihres Erfolges. Interview: Der Kunde will alles – aber nicht immer dasselbe Martina Kühne ist Senior Researcher am GDI Gottlieb Duttweiler Institut und analysiert gesellschaftliche, wirtschaftliche und technologische Veränderungen bei Handel und Konsum. Der TZ verrät sie, wie das Shopping der Zukunft aussehen könnte.


DOB: Was Frauen wirklich wollen…

DOB im Wandel: Viele einstige Erfolgsmarken sind in den letzten Saisonen unter Druck geraten. Jetzt will man mit wirklich neuen Strategien aus der Krise kommen. Ein Esprit auf dauerhaftem Schrumpfkurs. Gerry Weber mit deutlich weniger Flächen und drei Gewinnwarnungen innerhalb des letzten Jahres. Sogar der langjährige Category Leader Hugo Boss verfehlte seine Ziele. Dazu eine Reihe von mittelgroßen Marken, von denen man zuletzt auch keine Good News vernahm. Escada musste sich von 200 Mitarbeitern trennen. Um René Lezard ist es recht still geworden. Auch für die einstiege Premium-Marke Strenesse kann kein neuer Käufer gefunden werden. Ja, am oberen Ende des Marktes, hieß es bis jetzt immer, sei die Luft schon immer dünn gewesen. Faktum ist allerdings, dass auch die Mitte nicht mehr verschont bleibt. Gelco, einstmals eine Größe im Coordinates-Markt, stellt die Geschäftstätigkeit ein. Knall auf Fall und weitere Unternehmen werden folgen. Was hat die DOB in den letzten Jahren so verkehrt gemacht beziehungsweise was der Handel verabsäumt, um die Kundinnen bei der Stange zu halten?


Tracht: Zurück in die Zukunft

Wenn die Trachtenbranche ihr hohes (Umsatz-)Level halten will, muss sie ihre Kollektionen weiter verjüngen. Und für Nostalgie-Feeling sorgen, nach dem sich auch die Jungen sehnen. Ein Christian Weber hat schon für einige Trachtenlabels designt. Die Zusammenarbeit mit dem bayrischen Erzeuger Lodenfrey für die junge Marke Weber & Frey beschreibt er als »absoluten Glücksfall«. Warum? »Weil die Auseinandersetzung mit der Tracht auch meine eigene Herrenkollektion beeinflusst hat. Die Teile von Weber & Weber, die einen Hauch von Tracht haben, verkaufen wir am besten. Die Jungen haben längst erkannt, dass Tracht, intelligent und modern kombiniert, richtig cool aussehen kann.«


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