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Wiener Modehandel setzt auf Tragetaschen mit Wiener Dialekt

Auch in diesem Frühjahr unterstützt das Landesgremium des Einzelhandels mit Mode und Freizeitartikeln in der Wirtschaftskammer Wien seine Mitglieder mit #Echtshopper-Tragetaschen.

»Nur ned hudln!«, »Oida!« und »Ansa Panier« ist auf den neuen Tragetaschen zu lesen, mit denen im Rahmen der #Echtshopper-Aktion der Wiener Modehandel unterstützt werden soll. Die Papiertragtaschen sind in kräftigen Farben gehalten und ziehen dank Aufdrucken mit Fun-Faktor alle Blicke auf sich. Um eventuellen sprachlichen Barrieren vorzubeugen erhalten Kunden bei einem Einkauf in einem Wiener Modegeschäft zusätzlich zur Tragetasche ein »Kleines Wiener Wörterbuch«. Auch Kabarettistin und Schauspielerin Angelika Niedetzky bekennt sich als #Echtshopperin und ist in den kommenden Wochen auf Social Media-Kanälen in Videos zur Unterstützung der Kampagne zu sehen. Der Clip mit Niedetzky (unten zu sehen) erinnert an den Zalando Werbespot von 2015 mit dem international erfolgreichen Model Cara Delevigne. 

Faire Wettbewerbsbedingungen für den Wiener Modehandel

Laut Umfragen kaufen Wienerinnen und Wiener überdurchschnittlich gern in ihren Wiener Modegeschäften ein. »Was diese allerdings dringend brauchen«, weist Herbert Gänsdorfer, Obmann des Wiener Modehandels, auf ein zentrales Anliegen seiner Mitglieder hin, »sind faire Wettbewerbsbedingungen gegenüber ausländischen Online-Konzernen. Dazu zählt für mich die ›digitale Betriebsstätte‹, damit Steuern dort bezahlt werden, wo sie auch erwirtschaftet werden.« Außerdem dürften heimische Betriebe bei der Umsatzsteuer nicht benachteiligt sein. »Online-Plattformen sollten daher dafür haften, dass die Umsatzsteuer korrekt abgeführt wird, und es braucht mehr Zollkontrollen bei der Einfuhr aus Drittländern«, so Gänsdorfer.

Von: Lisa Hollogschwandtner

#Echtshopper-Kampagne des Wiener Modehandels