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Wieder Handels-Insolvenz in Innsbrucker City

Über die Einzelunternehmerin Alexandra Polak-Majoni wurde ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet. Ein Comma-Store wurde nun auf Betty Barclay umgerüstet.

Über Alexandra Polak-Majoni wurde auf eigenen Antrag ein Sanierungsverfahren eröffnet. Die Passiva sollen laut Eigenangaben bei 1,38 Mio. € liegen. Die Unternehmerin betreibt seit 2002 in den Rathausgalerien in Innsbruck ein Damenbekleidungsgeschäft, zuletzt unter dem Label Comma. »Die Gründe für die Insolvenz liegen vor allem darin, dass die Schuldnerin von 2010 bis 2017 im Kaufhaus Tyrol einen s.Oliver-Shop geführt hat«, teilt der Kreditschutzverband AKV mit. »Das Geschäft im Kaufhaus Tyrol entwickelte sich aber von Anfang an nicht wie geplant, sondern erwies sich letztendlich als Kostengrab. Gründe dafür waren sowohl die schlechte Kundenfrequenz als auch die viel zu hohen Betriebs- und Allgemeinkosten des Kaufhauses.« Geboten wird die gesetzliche Mindestquote von 20 %.

Frau Polak-Majoni will das Unternehmen fortführen, der Comma-Store in den Rathausgalerien wurde jedoch im August auf Betty Barclay umgerüstet.

Erst am 8. August war über die Amarillus Moden Gesellschaft m.b.H. ein Konkursverfahren eröffnet worden, die ebenfalls in der Innsbrucker Innenstadt tätig ist. 

Von: Manuel Friedl