Fashion

Vestiaire Collective: Direktversand und Circular Brand Collabs

Der Onlinehändler für Second Hand-Designermode Vestiaire Collective feiert den Auftakt seines neuen Services Direktversand mit der Einführung innovativer Markenpartnerschaften.

Vestiaire Collective zelebriert den Start seines neuen Direktversandservices mit einer Reihe innovativer zirkulärer Markenpartnerschaften. Der erste Teil der Zusammenarbeit vereint eine Auswahl führender französischer Contemporary Brands, darunter Sandro, Maje, Claudie Pierlot und Ba&sh. Gemeinsam mit dem Direktversand zielen die neuen Circularity Collabs darauf ab, mehr Zirkularität in das Mode-Ökosystem und die Denkweise der Verbraucher zu bringen. 

Die Einführung des Direktversands markiert eine bedeutende Entwicklung für den Onlinehändler: Zum ersten Mal können Käufer beim Check-out die physische Kontrolle und Authentifizierung bestimmter Produkte deaktivieren und sich diese Käufe direkt von ausgewählten vertrauenswürdigen Verkäufern und Verkaufsexperten zuschicken lassen. Dies stellt eine Weiterentwicklung des Konzepts von Vestiaire Collective dar, das bisher stets eine physische Überprüfung vorsah. Der Direktversand wird über eine neue eigene Kategorie im oberen Bereich der Homepage zugänglich sein und mit einer Reihe neuer Seitenfunktionen lanciert. Im Rahmen des Projekts wird zudem ein neues Abzeichensystem eingeführt, mit dem Verkäufer belohnt werden, die regelmäßig Artikel verkaufen und dabei sicherstellen, dass ihre Artikel den Beschreibungen entsprechen und schnell versandt werden. Durch das Umgehen der üblichen Authentifizierungsgebühr und kostenlosen Versand sparen Käufer rund 10€, verzichten aber auf eine physische Kontrolle durch Vestiaire Collective. Artikel werden direkt an den Käufer gesendet, wodurch die durchschnittliche Lieferzeit verkürzt und die Auswirkungen auf die Umwelt verringert werden. 

Der Direktversand und die Circular Brand Collabs haben am 4. September 2019 gestartet. Der neue Service wird zunächst allen EU-Kunden zur Verfügung stehen. Weitere internationale Markteinführungen sind für 2020 geplant. 

Von: Lisa Hollogschwandtner