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Umdasch kann sich deutlich steigern

Die Ladenbau-Sparte von Umdasch konnte beim Umsatz im Vorjahr mehr als 13 % zulegen. Das Geschäft mit dem Modehandel ist aber weiter rückläufig.

Doppelter Grund zum Feiern für die Umdasch Group: Ende Juni feierte der Bau- und Ladenbaukonzern seinen 150. Geburtstag. Und gleichzeitig konnte das Unternehmen aus Amstetten seine erfreulichen Bilanzergebnisse für das Jahr 2017 präsentieren. Demnach konnte die Industriegruppe im Berichtsjahr ihren Umsatz um mehr als 12 % auf 1,44 Mrd. Euro steigern. Das Konzernergebnis vor Steuern konnte um mehr als 27 % auf 117 Mio. Euro gesteigert werden. Unterm Strich blieb ein Konzernjahresüberschuss von 52,4 Mio. Euro, nach 50,9 Mio. Euro im Jahr zuvor.

Umdasch The Store Makers

Die Ladenbausparte, die anlässlich des 150-Jahr-Jubiläums den neuen Namen »Umdasch The Store Makers« erhielt (vormals »Umdasch Shopfitting«), konnte nach dem erfolgreichen Turnaround im Jahr 2016 die Aufwärtsentwicklung fortsetzen. Trotz weiterhin großer Herausforderungen im stationären Handel konnte die Ladenbau-Tochter ihren Umsatz um mehr als 13 % auf 247,7 Mio. Euro steigern. Überdurchschnittlich entwickelten sich dabei die Divisionen Food Retail (+16 %) und Lifestyle Retail (+14 %). Das Geschäft mit dem Modehandel ist freilich weiterhin rückläufig. Die Division Premium Retail wurde durch den Zukauf des kroatischen Edel-Ladenbauers ATT Furnishing im Dezember 2017 kräftig gestärkt.

Umdasch Group Ventures


Neu im Portfolio der Umdasch Group ist ferner ein dritter Unternehmenszweig: Neben der Schalungstochter Doka und Umdasch The Store Makers wurde Anfang 2017 Umdasch Group Ventures aus der Taufe gehoben, ein Think-Tank rund um neue Geschäftsmodelle in den Bereichen Bau und Handel. Erster großer Coup: eine 30-%-Beteiligung an einem großen US-Hersteller von 3D-Gebäudedruck-Robotern.

Von: Manuel Friedl