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Testklub: Kleines Plus im November

Im November 2018 konnte der stationäre Modehandel bei gleich vielen Verkaufstagen ein kleines Umsatzplus von +0,6 % erzielen.

Die Herbstsaison ging für den österreichischen Modehandel nach dem wetterbedingt zähen Start doch noch versöhnlich zu Ende: Laut Daten von WKO und KMU Forschung wurde nach dem schönen Plus im Oktober auch im November ein kleines Umsatzwachstum erzielt. Nominell konnten die heimischen Modegeschäfte ihre Umsätze im Schnitt um 0,6 % steigern. Aufgrund abermals rückläufiger Preise entspricht das einem realen (stückmäßigen) Plus von 1,0 %. Nach elf Monaten stand die Branche damit kumuliert bei – 0,9 % nominell bzw. – 1,3 % real.

Gesamter Einzelhandel besser

Im Vergleich zum gesamten stationären Einzelhandel ergibt sich sowohl für den November als auch für den Zeitraum Jänner bis November ein deutlicher Rückstand für die Modebranche: Der Einzelhandel in Summe konnte seine Umsätze im November um 2,2 % (real: 1,2 %) steigern, in den ersten elf Monaten des Jahres lag der Zuwachs bei 1,2 % (real: - 0,4 %).

Rückläufige Frequenzen

Interessant: Sowohl im Modehandel als auch im gesamten stationären Einzelhandel lag die Kundenfrequenz bis inkl. November um jeweils exakt 1,1 % unter dem Vorjahresniveau. Doch während es im Einzelhandels-Durchschnitt gelang, aus weniger Frequenz ein Mehr an Umsatz zu generieren, war das im Modehandel nicht der Fall.

Von: Manuel Friedl