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Tchibo schwächelt bei Mode

Schlechtere Geschäfte mit Bekleidung und Haushaltswaren haben den Umsatz des deutschen Kaffee- und Handelskonzerns Tchibo gedrückt.

Im Geschäftsjahr 2017 hat der Händler Tchibo, der in Österreich auch unter Eduscho auftritt, ein Umsatzminus von 2,6 % auf 3,22 Mrd. Euro erzielt. Dabei legte das Kaffeegeschäft umsatzmäßig zu, wie die Muttergesellschaft Maxingvest mitteilt. Dramatisch rückläufig war die Rentabilität. Mitgeteilt wird lediglich das Ergebnis vor Steuern und Zinsen, dieses brach von 199 Mio. Euro im Vorjahr auf nur noch 17 Mio. Euro ein. Als Begründung weist Maxingvest lediglich auf eine allgemeine »Verschlechterung der Margen« hin.

Für heuer wird bei Tchibo ein weiterer Umsatzrückgang erwartet. »Verantwortlich dafür ist eine Änderung der Non-Food-Sortimentspolitik«, schreibt die Gesellschaft. Das Ergebnis soll sich jedoch wieder verbessern. Maxingvest gehört zu 100 % der Hamburger Milliardärsfamilie Herz.

Von: Manuel Friedl