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Sport 2000 kooperiert mit Northland und Geomix

Um die gesamte Händlergruppe zu stärken und Synergien nutzen zu können, setzt Sport 2000 auf neue strategische Partnerschaften.

Bei Sport 2000 blickt man auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Mit einem Umsatz von 521 Mio. € verzeichnete die Genossenschaft im Kalenderjahr 2018 mit 235 Händlern und 370 Geschäften, eine Umsatzsteigerung von rund 7 % zum Vorjahr. Für 2019 rechne man mit einem Rekordergebnis von rund 580 Mio. €, so Dr. Holger Schwarting, Vorstand von Sport 2000 Österreich im Rahmen der jüngsten Pressekonferenz. Bei selbiger verkündete man auch zwei neue Partnerschaften: »Der strategische Schulterschluss mit dem Familienunternehmen Northland und dem Onlinespezialisten im Bereich Teamsport Geomix rüstet uns für die zukünftigen Herausforderungen des Marktes und eröffnet neue Chancen.«  

Northland – Outdoorspezialist mit Weitblick

Vor 46 Jahren wurde das Familienunternehmen Northland mit Sitz in Graz gegründet. Mit dem Fokus auf Outdoor betreiben die Geschwister und Geschäftsführer Arno Pichler und Sigrid Url heute 30 Northland-Standorte in Österreich und sind international in insgesamt 43 Ländern vertreten. »Wir sind mit Northland im qualitativen Fachhandel zu Hause und setzen alles daran, uns weiterzuentwickeln«, so Arno Pichler, Geschäftsführer von Northland. Neben dem Austausch von Know-How seien für die Zukunft auch konkrete Kooperationen mit ausgewählten Händlern in Form von individuellen Kollektionen denkbar, so der Geschäftsführer.

Geomix – Onlinekompetenz im Teamsport

Geomix gilt als größter Onlinehändler im Bereich Teamsport in Österreich und als drittgrößter in Europa. Der strategische Schulterschluss bringe dem Verbund immenses Know-how bei der Verbindung von Online- und Offlinehandel, so Schwarting. Auch Geomix-Geschäftsführer Harald Lemmerer sieht in der Verbindung beider Welten große Vorteile: »Uns geht es darum, Synergien zu schaffen und im engen Austausch mit den stationären Händlern zu sein. Das Konsumverhalten der Menschen verändert sich beständig. Um alle Kunden auf ihrer Customer Journey bestmöglich abzuholen, braucht es Lösungen, die beide Welten optimal verbinden.«

Spezialisten: Start der Ski Profis

Bereits seit fünf Jahren setzt man bei Sport 200 bewusst auf Spezialisierung. »Unsere Händler sollen die Möglichkeit haben, sich schwerpunktmäßig zu positionieren. So heben sie sich stärker vom Mitbewerb ab und bieten ihren Kunden genau das, was sie im stationären Handel suchen: individuelle Beratung, Topservice und beste Marken«, zeigte sich Schwarting vom Konzept überzeugt. Neben den 36 bestehenden Bike Profis und 22 Running Profis starten dieses Jahr 45 Ski Profis in die Saison. Für den in Österreich hoch konzentrierten Teamsport-Markt peilt Sport 2000 insgesamt zehn Profis an – fünf Händler haben bereits unterzeichnet. Das Profi-Konzept für den Bergsportbereich werde nächsten Sommer präsentiert.

Sport 2000 rent: Relaunch der Website

Großes Potenzial sehe man in der Zukunft im Verleih von Sportartikeln. So wurde die Onlinebuchungsplattform Sport 2000 rent einem Relaunch unterzogen: »Durch die Neugestaltung der Website – bei der vor allem die Optimierung für mobile Endgeräte im Vordergrund stand – können Kundinnen und Kunden noch intuitiver und einfacher Sportequipment ausleihen – unabhängig ob Ski, Skischuhe oder Zusatzausrüstung. Anhand ausführlicher Detailbeschreibungen bekommen Interessierte bereits vorab Informationen über die unterschiedlichen Qualitätskategorien der Produkte. Vor Ort geht der Händler genauer auf die individuellen Bedürfnisse durch kompetente Beratung ein«, so Mag. Natascha Krawinkler, Marketingleiterin von Sport 2000. Die steigenden Buchungen bei den 600 im Alpenraum aktiven rent Stationen im Winter bestätigen den Trend zum Ausleihen: »Rent profitiert in den Sommermonaten vor allem vom anhaltenden Trendthema E-Bike. Unabhängig ob Ski oder Bike fordern die oft kurzfristigen Buchungen jedenfalls einen hohen Grad an Support, Service und Kompetenz von unseren stationären Händlern«, so die Marketingverantwortliche.

Von: Lisa Hollogschwandtner