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Replay zurück in der Gewinnzone

Die italienische Modegruppe Fashion Box und ihre Marke Replay konnten 2017 mit einem EBIT von 18 Mio. Euro in die Gewinnzone zurückkehren.

Der Umsatz von Fashion Box betrug im abgeschlossenen Geschäftsjahr 230 Mio. Euro. Zu 85 % stammt dieser aus dem Exportgeschäft. Replay steuert mittlerweile 50 % des Gesamtumsatzes bei.

»Ich freue mich sehr, dass wir endlich damit beginnen, die Früchte unserer Arbeit zu ernten. Das verzeichnete Wachstum bringt uns in der Tat auf einen neuen Weg und erlaubt es uns, für 2018 einen Umsatz von 245 Mio. Euro zu prognostizieren. Heute wirkt sich unser Wachstum, das gesund und gemessen bleiben muss, auf alle Märkte aus, in denen wir präsent sind, und dies gilt für alle Produktkategorien«, so Matteo Sinigaglia, Geschäftsführer von Fashion Box, in einem Statement.

Südamerika und Osteuropa mit Potenzial

Derzeit ist der nordeuropäische Markt der absatzreichste, gefolgt von Japan (14 Monomarken-Stores), wo gegenüber dem Vorjahr zweistelliges Wachstum verzeichnet werden konnte. Aber auch für Lateinamerika erwartet man sich gute Ergebnisse: In Brasilien wurden 2017 etwa drei neue Geschäfte eröffnet, für 2018 ist ein viertes geplant. In Paraguay eröffnete man ein Monomarkengeschäft in Asunción und ein Shop-in-Shop in Ciudad del Este. In Kolumbien werden zwischen Ende April und Anfang Mai zwei Stores in Bogotá und Medellín eröffnen.

Auch Osteuropa stellt einen wichtigen Entwicklungsmarkt für Replay dar: In der Ukraine eröffnete man 2017 einen ersten Store in Kiew, der den Anfang für eine Expansionswelle von neun neuen Stores in den kommenden vier Jahren macht. Ende März will man ein neues Geschäft in Skopje in Mazedonien aufmachen.

Derzeit betreibt die Fashion Box Group (Replay) 111 Monomarkenshops, 44 Outlets und 136 Corners und Shop-in-Shops weltweit sowie einen Wholesale Channel und setzt auch auf E-Commerce, der 5 % des Gesamtumsatzes ausmacht. Große Hoffnungen setzt man auf die Replay Hyperflex+, die bei der Pitti Uomo im Jänner 2018 präsentiert wurde.

Von: Christiane Marie Jördens