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Primark mit flächenbereinigtem Minus

Der Textildiskonter Primark kann seine Umsätze im zu Ende gehenden Geschäftsjahr zwar um 4 % steigern. Flächenbereinigt bedeutet das jedoch ein klares Minus.

Mit 14. September geht für Primark das Geschäftsjahr 2018/19 zu Ende. Schon jetzt meldet der irisch-britische Bekleidungsdiskonter einen erwarteten Umsatzzuwachs von 4 %. Wie das Unternehmen selbst schreibt, ist das Plus jedoch alleine der Expansion geschuldet, denn like-for-like sind die Verkäufe um 2 % zurückgegangen. Dabei wird positiv vermerkt, dass sich die Zahlen im vierten Quartal deutlich gebessert hätten. Auch die ersten Verkaufserfolge der neuen Herbst/Winter-Kollektion werden als „ermutigend“ bezeichnet.

Schwäche am europäischen Festland

Vor allem die Performance am europäischen Festland hat die Quadratmeterleistung gedrückt. Zwar stiegen die Umsätze in der Eurozone in absoluten Zahlen um 5 %. Doch wie schon in der Vergangenheit hatte die Expansion Umsatzrückgänge in bestehenden Filialen zur Folge. So sanken die Like-for-like-Umsätze um 3 %. Besonders der deutsche Markt entwickelte sich schwach, teilt Primark mit. Als Gegenmaßnahmen wurden das Management-Team verstärkt und das Marketing neu ausgerichtet. Über den österreichischen Markt werden im Zwischenbericht keine Aussagen gemacht.

Gewinnverbesserung

Über die Ergebnisentwicklung wird in der Vorschau wenig gesprochen, lediglich eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr wird angekündigt. Im neuen Geschäftsjahr wird die Expansionspolitik beibehalten, Schwerpunkte sollen dabei die Länder Frankreich und Spanien sein. Für 2020 ist der Markteintritt in Polen geplant.

Von: Manuel Friedl