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OutDoor ab Sommer 2019 in München

Die Sportfachmesse OutDoor welchselt ihren Veranstaltungspartner: Ab Sommer 2019 wird sie von der Messe München ausgetragen.

Damit setzte sich die Messe München bei der Ausschreibung als Austragungsort der OutDoor gegen die Messe Hamburg und den bisherigen Veranstaltungsort Friedrichshafen durch. Erstere konnte mit einem innovativen Konzept die Mehrheit der Mitglieder der European Outdoor Group (EOG) überzeugen.

»Die OutDoor ist mit ihrem Angebot der ideale Partner für die ISPO-Gruppe. Denn die Konsumenten betreiben heute nicht nur eine Sportart, sondern viele. Das erfordert eine Neuinterpretation des »Outdoor«-Begriffs, den wir in unserem Konzept abgebildet haben«, so Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung bei der Messe München.

Auch der Standort München selbst bietet für die neue Kooperation zwischen EOG und Messe München viel Potenzial: Das Gelände verfügt über genügend Platz für Wachstum. Zudem entspricht der Veranstaltungsort auch den State of the Art-Nachhaltigkeitskriterien der Outdoor-Branche: Das Messegelände wurde als einziges weltweit mit dem Zertifikat »Energieeffizientes Unternehmen« ausgezeichnet. Auch Verkehrs- und Hotelinfrastruktur sowie internationaler Flughafen sind vorhanden.

ISPO-Expertise

Mit der ISPO Group kann die Messe München bereits 50 Jahre an Erfahrung in der Outdoor- und Sportbranche vorweisen: Hierzu gehören etwa die ISPO Munich sowie die Tochtermesseformate ISPO Shanghai und ISPO Beijing. Zum Outdoor-Bereich gehören heute neben Bergsteigen und Klettern auch der Wassersport, Running, Urban und Fitness. Gemeinsam mit der EOG möchte man die OutDoor in Zukunft zu einer modernen Branchenplattform aufbauen und über den Messeveranstaltungszeitraum hinaus, über das ganze Jahr und weltweit digital für Kunden sowie Händler verfügbar machen.

ISPO Digitize

Offensiv will es die Messe München vor allem in Sachen Digitales angehen: Ab Sommer 2018 startet man das neue Format ISPO Digitize (28. und 29. Juni 2018). Die Sport- und Outdoor-Branche soll so für den digitalen Wandel gestärkt werden.

Von: Christiane Marie Jördens