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Online-Anteil steigt bis 2020 auf 26%

Große Modemarken erzielen bereits jetzt im Schnitt rund 23% ihres Handelsvolumens im E-Commerce.

Der Onlinehandel wird für die Modebranche immer bedeutender. Laut einer aktuellen Studie (»Dressed for Digital«), die die Boston Consulting Group (BCG) gemeinsam mit der Marketingeinheit von Zalando erstellt hat, entfielen im Jahr 2017 bereits 23 % des Umsatzes, den wichtige Modemarken in Westeuropa erzielen, auf das Onlinegeschäft. Bis 2020 soll dieser Anteil auf 26 % ansteigen, prognostiziert die BCG. Befragt wurden für die Studie 40 führende Modekonzerne mit insgesamt 90 Marken. Demnach erwarten die befragten Marken bis 2020 ein durchschnittliches jährliches E-Commerce-Wachstum von 8 %. Im stationären Handel wird hingegen ein Umsatzplus von nur 3 % erwartet.

Interessant der sogenannte »E-Commerce-Channel-Mix«: Demnach wurde 2017 die Hälfte (51 %) der E-Commerce-Umsätze mit unternehmenseigenen Onlineshops erzielt, während für immerhin 41 % der Online-Verkäufe Wholesale-Partner verantwortlich waren. 8 % verkaufen die Marken auf Online-Marktplätzen wie Amazon.

Von: Manuel Friedl