Business

Olymp: 50 % der CO2-Emissionen sind Mitarbeiterfahrtwege

Der Bekleidungsspezialist hat für das Jahr 2018 seine Treibhausgasemissionen am Firmensitz Bietigheim-Bissingen kompensiert und sich mit ClimatePartner eine Klimaschutzstrategie überlegt.

»Wir wollen den ökologischen Fußabdruck unseres Unternehmens so klein wie möglich zu halten«, sagt Mark Bezner, Geschäftsführender Gesellschafter der Olymp Bezner KG. So ist der Beitrag des Konzerns bereits vielfältig: ein nachhaltiges Wärmedämmsystem, ein Energiekonzept mit Abwärmenutzung bzw. Wärmerückgewinnung, ein innovatives Kühlkonzept (Absorber-Prinzip) und Geothermie, energieeffiziente Lager- und Fördersysteme sowie Ökostrom zeichnen den Standort bereits aus. 

50 % der CO2-Emissionen durch Mitarbeiterfahrtwege

In Zusammenarbeit mit Olymp hat die Klimaschutzberatung ClimatePartner GmbH aus München für die Jahre 2016 bis 2018 einen Corporate Carbon Footprint (CCF) in Anlehnung an die Richtlinien der privaten transnationalen Initiative Greenhouse Gas Protocol (GHG), welche die Treibhausgasemissionen bilanziert und protokolliert, erstellt. »Wir haben unsere Mitarbeitermobilität gleichfalls berücksichtigt, da der Kohlenstoffdioxidausstoß bei mehr als 500 Beschäftigten am Standort Bietigheim-Bissingen erheblich ins Gewicht fällt. Immerhin fast die Hälfte aller CO2-Emissionen werden durch Fahrtwege unserer Beschäftigten zum Arbeitsplatz und wieder zurück verursacht. Insofern liefert unser Standortbericht reelle Daten, wodurch die erlangte Klimaneutralität zusätzlich an Bedeutung gewinnt«, so Benzer.

Der ermittelte ökologische Fußabdruck durch ClimatePartner stellt einen wichtigen Baustein in der Umsetzung einer neu ausgearbeiteten und weitreichenden Klimaschutzstrategie dar. Auf diese Weise konnte Olymp für das Jahr 2018 über 3.000 Tonnen an Kohlendioxid ausgleichen und für die kommenden Jahre Emissionen reduzieren bzw. nicht erst entstehen lassen.

 

Von: Márcia Neves