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Nur 3 % Plus für den Onlinehandel

In den vergangenen zwölf Monaten haben die Österreicher nur noch um 3 % mehr im Onlinehandel ausgegeben als im Vorjahr.

Laut einer aktuellen Studie der KMU Forschung Austria im Auftrag des Handelsverbands sind die Ausgaben der Österreicher im sogenannten Distanzhandel, der in erster Linie den Online-Handel umfasst, in den letzten 12 Monaten nur noch um 3 % gestiegen. 2014 waren die Ausgaben noch um 8 % gewachsen. Die Zahl der Käufer blieb mit 4,9 Mio. konstant hoch. Auch das Niveau der Ausgaben ist mit 7,3 Mrd. € oder 11 % aller einzelhandelsrelevanten Konsumausgaben bereits sehr beachtlich. Somit gab jeder der 4,9 Mio. Kunden im letzten Jahr durchschnittlich 1.500 € für Bestellungen im Distanzhandel aus.

21 % der Ausgaben für Mode

Die mit Abstand höchsten Ausgaben werden laut der Studie für Bekleidung/Textilien getätigt. In diesem Segment liegt der Online-Anteil bereits bei 21 % der Ausgaben oder rund 2 Mrd. €. Bei Schuhen und Lederwaren waren es 14 %.

Smartphone als liebstes Bestellmedium

Als Bestellkanal immer wichtiger wird das Smartphone: Laut der Erhebung wurden im Vorjahr bereits Waren im Wert von 420 Mio. € (+ 20 %) per Smartphone bestellt. Auch in diesem Bereich entfallen die höchsten Ausgaben auf Bekleidung. Die Retourenquote ist mit 39 % konstant hoch geblieben, dafür gaben satte 93 % der Distanzhandelskäufer an, dass sie mit der Liefergeschwindigkeit zufrieden sind. Für die Studie wurden 2.000 Österreicher über 15 Jahren befragt.

Von: Manuel Friedl

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