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Modehandel: Der Westen lässt die Kassen klingeln

Im November 2017 hat der österreichische Modehandel ein solides Umsatzplus erreichen können.

Den Daten zufolge, die die KMU Forschung Austria im Auftrag der WKO erhoben hat, lagen die Erlöse der Branche Modehandel heuer nominell um 4,1 % höher als im November 2016. Besonders gut entwickelten sich die Geschäfte dabei im Westen des Landes: Die Umsätze stiegen dort um nominell 7,3 %. Im Osten betrug das Plus nominell 1,9 %, im Süden 2,5 %. Bundesweit fiel der reale Zuwachs mit 2,5 % auch noch recht deutlich aus.

Gesamte stationäre Handel

Damit entwickelte sich der Modehandel besser als der gesamte stationäre Einzelhandel: Denn dieser erreichte im November ein Plus von 2,8 % (nominell) bzw. 0,3 % (real). Mit der Anzahl der Verkaufstage lässt sich die positive Entwicklung nicht begründen: Sowohl im November 2017 als auch 2016 waren die Geschäfte an 25 Tagen offen. Vier davon entfielen auf einen Samstag. Der Vergleich der kumulierten Umsätze zwischen den Jahren 2016 und 2017 ergibt für den Modehandel ein Wachstum von nominell 1,5 % und real0,2 %. Der stationäre Handel insgesamt konnte von 1. Jänner bis 30. November 2017 eine ähnliche Entwicklung verzeichnen: Von einem nominellen Plus von 1,4 % blieb unterm Strich ein reales Minus von 0,2 %.

Von: Rainer Seebacher