Karriere

Palmers ohne CEO

CEO Marc Wieser ist mit Anfang Oktober bei Palmers ausgeschieden. Die Wäschemarke wird nun von einem Triumvirat geführt.

Knapp drei Jahre nach der Übernahme von Palmers durch die Gebrüder Wieser und die CFA AG, hinter der die Familie Hutman steht, zieht sich CEO Marc Wieser aus der operativen Führung zurück. Der Rückzug erfolge aus privaten Gründen und sei lange geplant gewesen, teilt das Unternehmen mit. Tatsächlich hatte Wieser in einem Interview mit den Vorarlberger Nachrichten im April dieses Jahres seinen Rückzug für »spätestens Anfang 2019« angekündigt, wenn »die Schwerarbeit« bei Palmers abgeschlossen sei. Dann wolle er die Geschäftsführung »in Frauenhand« legen, so Wieser damals. Nun kommen allerdings drei Männer zum Zug. Die Unternehmensführung besteht seit Anfang Oktober aus Tino Wieser (Sales, Marketing, Finance, HR), Luca Wieser (Supply Chain Management) und Matvei Hutman (Sales International, Expansion, New Businesses).

Palmers sieht sich selbst »nach der erfolgreichen Restrukturierungsarbeit in den vergangenen Jahren wirtschaftlich sowie personell gut aufgestellt und auf erfolgreichem Kurs«. Im Geschäftsjahr 2016/17 (per 31. Jänner) lag der Umsatz des Wäschekonzerns bei 64,7 Mio. Euro, das Ergebnis vor Steuern bei 555.000 Euro. Seither wurden keine aktuellen Zahlen mehr veröffentlicht. In Österreich bezeichnet sich Palmers mit mehr als 200 Standorten als klarer Marktführer, weitere gut 100 Standorte werden in insgesamt 17 Auslandsmärkten betrieben.

Von: Manuel Friedl