Karriere

LDT Nagold Stephanie von der Hellen

LDT Nagold Alumna Stephanie von der Hellen hat viel breitgefächertes Wissen aus ihrem Studium mitgenommen. Dadurch hatte sie die Möglichkeit sich in vielen Bereichen zu verwirklichen.

Beruf/Derzeitige Stelle: Accounting Manager

Jahrgang LDT Nagold: 2012

Das hat mir mein Studium beruflich gebracht:
Das Studium hat mir ein sehr breitgefächertes Wissen in vielen Fachbereichen mitgegeben, was dazu führte, dass ich mich in vielen Bereichen bisher verwirklichen konnte. Ob Einzelhandel, im E- Commerce Einkauf (Zalando) , im Nachhaltigkeitsbereich (Ethical Trade) oder auch in meiner jetzigen Finance/Accounting Stelle – es ist möglich fast überall Fuß zu fassen und bereits vorhandenes Wissen in der Praxis zu vertiefen.

Das hat mir mein Studium persönlich gebracht:
An der LDT habe ich vor allem gelernt, komplexe Zusammenhänge und Texte kurz zusammenzufassen und auf das Wesentliche zu kürzen (Stichwort Klausurvorbereitung!). Durch das duale Modell bin ich auch sehr oft umgezogen, was mir viele neue Kontakte und ein sehr großes Netzwerk beschert hat. Dafür bin ich heute noch sehr dankbar.

Herausforderungen, denen ich im Job begegne:
Was bisher in jedem Job ähnlich war, ist der Kontakt zu ausländischen/außereuropäischen Geschäftspartnern. Das Thema interkulturelle Kommunikation ist für mich ganz besonders wichtig, da ich jedem Partner gerne mit Wertschätzung gegenübertreten will. Vor allem der asiatische Raum hat viele spannende Besonderheiten.

Deshalb bin ich in der Modeindustrie genau richtig:
Zu Beginn meiner Laufbahn im Einzelhandel war es mir immer besonders wichtig Kunden glücklich zu machen. Menschen einzukleiden und ihre Persönlichkeit zu unterstreichen oder einfach dabei zu helfen, dass sie sich besser und wohler fühlen, machte mich sehr viel Spaß. Und auch heute bin ich auch nach jeder Orderrunde gespannt auf die Info der Kollegen wie die aktuelle Kollektion bei den Kunden angekommen ist. Es gibt nichts Schöneres als Teil einer Erfolgsstory zu sein.

Mode fasziniert mich, weil:
Ich finde es immer wieder spannend wie sich Mode auch an gesellschaftlichen und politischen Trends (Klimawandel etc) orientiert und Herausforderungen unserer Zeit ihre Übersetzung in der Mode finden. Mode, rückblickend, immer wieder als Ausdruck einer ganzen Generation ist einfach faszinierend.

Stationär oder E-Commerce?
Das ist eine schwierige Frage. Ich würde mir definitiv wünschen, dass der stationäre Handel den Anschluss nicht verliert und der „kleine Laden von nebenan“ weiterhin bestehen bleibt. Ein persönlicher Kundenkontakt ist in meinen Augen etwas Wichtiges und auch die noch bleibende Besonderheit im stationären Einzelhandel.

Multichannel? Ja/Nein? Aber wie?
Ein ganz klares ja zu Multichannel. Wichtig ist aber eine ganz klare Definition der Zielkunden. Je persönlicher die „digitale“ Ansprache, umso größer der Erfolg. Auch eine Vernetzung der Channel halte ich für enorm wichtig. Hier wäre zum Beispiel Ikea mit Click und Collect zu nennen. Bequem zu Hause auswählen und dann im Markt abholen. Viele Textilhändler bieten dies bereits, aber ich halte es durchaus für ausbaufähig. 

Die Zukunft der Modeindustrie/des Handels ist...
...in Zeiten von künstlicher Intelligenz vermutlich schwer vorher zu sagen: Aber auf jeden Fall bleibt es spannend.

Diese Designer/Labels inspirieren mich bei meiner Arbeit:
Stella McCartney, Acne, Arket

Diese Designer/Labels machen es richtig:
Arket (Store Kombination von Food/Cafe, Interior und Bekleidung), Patagonia

So sieht mein Schrank aus:
Nach Farben sortiert, recht einfarbig, sehr viele Denims

So shoppe ich privat:
Online, gern auch in Second Hand Stores/Vintage

Dieses Teil habe ich zuletzt gekauft:
Kate Boots von Aeyde (Must Have!)

 

 

Von: Márcia Neves