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Kleider Bauer in Linz behördlich geschlossen

Ein Disput über Baumängel und Instandhaltungspflichten führt zu einer temporären Schließung der Kleider Bauer-Filiale an der Linzer Landstraße.

Wie die Oberösterreichischen Nachrichten (OÖN) melden, wurde die Kleider-Bauer-Filiale an der Linzer Landstraße aufgrund von Sicherheitsmängeln behördlich geschlossen. Kleider Bauer habe die Schließung nach einem Ausfall der Brandmeldeanlage selbst betrieben. Der Modefilialist befindet sich mit dem Eigentümer der Immobilie, der Generali Versicherung, schon seit Jahren im Streit. So steht die Rolltreppe im Geschäft, in dem Kleider Bauer seit 1980 eingemietet ist, seit vielen Jahren still. Doch niemand wolle die Reparaturkosten übernehmen, berichten die OÖN. Und seit es vom Magistrat untersagt wurde, die kaputte Rolltreppe zu Fuß zu erklimmen, weil die Treppenhöhe nicht mehr den Normen entspricht, steht das gesamte erste Stockwerk leer. Die Filiale an einer der wichtigsten Einkaufsstraßen des Landes wurde deshalb zuletzt nur noch als Outlet genutzt – vor der behördlichen Schließung. Die Generali sei nun darum bemüht, »dass die von der Behörde festgestellten Mängel so rasch wie möglich behoben werden«, wird eine Sprecherin in den OÖN zitiert. Kleider-Bauer-Eigentümer Peter Graf betont in dem Bericht den enormen Schaden, der durch die Schließung entstehe. »Ich hoffe sehr, dass wir eine Lösung finden und wieder zu einer Normalisierung des Geschäftsbetriebs kommen«, so Graf. Linz benötige eine »sensationelle Kleider-Bauer-Filiale«. Außerdem überlege man auch, mit dem Premium-Konzept Hämmerle nach Linz zu ziehen.

Von: Manuel Friedl