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Kaufkraft steigt um 3,4 %

Die Österreicher verfügten im Jahr 2017 über eine durchschnittliche Kaufkraft von 21.812 Euro pro Kopf und Jahr.

Das entspricht um nominell 717 Euro oder 3,4 % mehr Kaufkraft als im Jahr zuvor. Unter Berücksichtigung der Inflation blieb davon weniger als die Hälfte, etwa 23 Euro pro Monat, übrig. Im europäischen Vergleich hält Österreich mit diesem Kaufkraft-Wert stabil den 8. Rang. Betrachtet man nur die Eurozone, macht das den hervorragenden Rang 2 hinter Luxemburg. Die Schweizer bleiben mit einer Kaufkraft von umgerechnet 39.588 Euro europaweit auf Platz 1.

Bezirke

Die fünf kaufkräftigsten Bezirke Österreichs bleiben gleich wie in den Jahren zuvor. Wien-Innere Stadt führt weiterhin mit großem Abstand die Tabelle an. Wie groß die Kaufkraft-Spanne innerhalb Wiens ist, zeigt, dass sich unter den vier kaufkraftstärksten Bezirken des Landes drei Wiener Bezirke (1., 13. und 19.) befinden – und gleichzeitig die drei kaufkraftärmsten Bezirke Österreichs allesamt in Wien liegen (10., 20. und 15.)

Bundesländer

In der Rangreihung nach Bundesländern gab es einen Wechsel unter den Topplatzierten: Niederösterreich (22.554 Euro) holt sich Platz 1 von Salzburg (22.534 Euro) zurück. Den Anstieg hat Niederösterreich den Kaufkraftzuflüssen aus Wien zu verdanken, da kaufkraftstarke Wiener nach wie vor vermehrt in umliegende Gemeinden der Bundeshauptstadt ziehen. Das kaufkraftschwächste Bundesland Österreichs bleibt Kärnten (20.505 Euro).

Von: Manuel Friedl