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Jones: Sanierungsplan ist angenommen

Der Fortbestand des Wiener Modelabels Jones ist gesichert. Die Gläubiger haben dem Insolvenzplan zugestimmt.

Heute Vormittag haben die Gläubiger der insolventen Rose Gesellschaft m.b.H. in der entscheidenden Sanierungsplantagsatzung dem angebotenen Sanierungsplan zugestimmt. Die Gläubiger akzeptieren die angebotene Quote von 20 %, die innerhalb von zwei Jahren in drei Raten ausbezahlt werden soll. Die ersten 7 % sind sofort fällig.

Zum Zeitpunkt des Insolvenzantrags betrieb Jones 35 reguläre Stores und drei Outlets in Österreich. Geschlossen wurde im Zuge des Sanierungsverfahrens nur die Filiale in der SCS in Vösendorf. Beim Standort Europark Salzburg laufen aktuell Verhandlungen. Auch in der Zentrale im Wiener MGC wurden im Zuge der Restrukturierung Teilbereiche geschlossen.

Bei den 16 Franchise-Stores gab es seit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens keine Veränderungen, »alle Franchisepartner halten uns weiterhin die Treue«, betont ein Jones-Sprecher. Auch sonst habe das Unternehmen seinen Kundenstock in der Sanierungsphase stabil halten können. Laut KSV1870 stellt sich die Geschäftsentwicklung durch die eingeleiteten Maßnahmen »aus heutiger Sicht als positiv dar«. Das Gericht wurde bereits darüber informiert, dass alle notwendigen Sanierungserfordernisse erfüllt wurden. »Ein rechtskräftiger Abschluss des Sanierungsverfahrens durch das Gericht wird noch heuer erwartet«, so der Sprecher. Verhandlungen über den Einstieg eines potenziellen Investors sollen nach Beendigung des Verfahrens fortgeführt werden.

Von: Manuel Friedl