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H&M: 9 % Umsatzplus im dritten Quartal

Der schwedische Modefilialist H&M konnte global gesehen im dritten Quartal mit einem Umsatzplus von 9 % überzeugen. Die Gewinnentwicklung verlief hingegen weniger erfreulich.

Der Umsatz des schwedischen Modehauses H&M ist insgesamt um 9 % auf 55,82 Mrd. Kronen (5,4 Mrd. Euro) gestiegen, in Landeswährungen entspricht dies einem Plus von 4 %. Besonders stark gewachsen sind der E-Commerce (+31 %) und die sogenannten New Brands wie Cos und & Other Stories (+20 %). Regional gesehen, ergeben sich jedoch deutliche Unterschiede: Während man in Deutschland, China, Russland und Schweden deutlich wachsen konnte, liegen die Länder Frankreich, Italien und die USA eindeutig in roten Umsatz-Gefilden. In Österreich stiegen die Umsätze im dritten Quartal 2018 in lokalen Währungen um 4 %. Die Anzahl der Geschäfte blieb im Vergleich zum Vorjahr unverändert.

Die H&M-Gewinnentwicklung sah in den ersten neun Monaten des aktuellen Geschäftsjahres nicht so rosig aus: Die operative Marge ist in den ersten neun Monaten im Vergleich zum Vorjahr von 10,5 % auf 7,3 % gesunken.

H&M hat am Stichtag insgesamt 4.841 Filialen (Vorjahr: 4.553) betrieben. Im Gesamtjahr soll das Ladennetz um 240 Verkaufspunkte erweitert werden: 380 Stores eröffnen, 140 schließen.

H&M vs. Inditex

Nach wie vor kämpft H&M gegen den großen Konkurrenten Inditex. Der spanische Konzern ist jedoch deutlich erfolgreicher. Die H&M-Aktie hat in den vergangenen Jahren rund zwei Drittel ihres Werts verloren. Der schwedische Konzern wird an der Börse nur noch mit umgerechnet knapp 20 Milliarden Euro bewertet - Inditex kommt hingegen auf mehr als das Vierfache, wie die deutsche Nachrichtenagentur dpa berichtet.

Von: Christiane Marie Jördens