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H&M gibt wieder Gas

H&M konnte seinen Umsatz im 1. Quartal deutlich steigern. Aufgrund hoher Investitionen ist der Gewinn aber stark zurückgegangen.

Der zweitgrößte Modehändler der Welt konnte seinen Umsatz im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2018/19 (Dezember 2018 bis Februar 2019) um 10 % auf 51 Mrd. Schwedische Kronen steigern. Umgerechnet sind das 4,83 Mrd. €. In lokalen Währungen wuchsen die Umsätze um 4 %. Die Online-Verkäufe erhöhten sich in lokalen Währungen sogar um 10 %. Die Zahl der Stores vergrößerte sich im Jahresvergleich von 4.743 auf 4.958. Wie H&M meldet, wurden im Quartal mehr Waren zum Vollpreis verkauft, die Abschriften wurden um 1,5 Prozentpunkte (gemessen am Umsatz) reduziert. Der Rohertrag stieg in der Folge um 11 %, die Bruttomarge erhöhte sich auf 50,0 %. Zurückgeführt wird die positive Entwicklung von Konzernseite auf Verbesserungen im Einkauf und in der Logistik. »Die Verkäufe haben sich in vielen Ländern sowohl in den Stores als auch online positiv entwickelt«, freut sich CEO Karl-Johan Persson.

Vor allem aufgrund deutlich gestiegener Investitionen in neue Online-Plattformen und in die Logistik entwickelte sich der Gewinn jedoch das vierte Jahr in Folge deutlich rückläufig (- 41 % auf umgerechnet 76 Mio. €). »Die schnelle Transformation im Modehandel setzt sich fort, und wir sehen, dass wir uns durch unsere eigene Transformation in die richtige Richtung bewegen. Wenngleich wir immer noch vor vielen Herausforderungen stehen und weiterhin harte Arbeit auf uns wartet«, kommentiert Persson.

Von: Manuel Friedl