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Hervis kann um 6,5 % zulegen

Der heimische Sportartikelhändler Hervis konnte seine Inlands-Umsätze im Vorjahr um 6,5 % steigern.

Damit liegt die Spar-Tochter Hervis deutlich besser als die Branche insgesamt, die laut den Zahlen der WKO im Jahr 2017 um 2,5 % wuchs. Über alle sieben Länder hinweg, in denen Hervis tätig ist, stieg der Umsatz um 5,2 % auf 520 Mio. Euro. Das Ergebnis sei »erfreulich« gewesen, die EBT-Marge sei bei 3,5 % gelegen, berichtet Hans Reisch, zuständiger Vorstand der Konzernmutter Spar. 2017 wurden zehn neue Standorte eröffnet, vier davon in Österreich. »Für 2018 planen wir sechs neue Filialen in Österreich und ebenso viele in Rumänien«, kündigt Hervis-Geschäftsführer Alfred Eichblatt an. Derzeit verfügt Hervis in sieben Ländern über 210 Standorte, 94 davon in Österreich. Weiter ausbauen will der Sporthändler auch den im Vorjahr eingeführten Mietservice. »Stand-up-Paddle-Boards waren den gesamten Sommer ausvermietet. Es gibt da Bedarf«, sagt Eichblatt.

Von: Manuel Friedl