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Guess-Flagship auf der Kärntner Straße

Noch kurz vor Weihnachten hat der US-Modekonzern Guess einen neuen Flagship Store auf der Kärntner Straße in der Wiener City eröffnet.

Der Store mit 341 m2 Verkaufsfläche an einer der wichtigsten Einkaufsstraßen des Landes ist der insgesamt neunte der Marke in Österreich, zusätzlich werden zwei Outlet-Stores betrieben. »Für die kommenden Jahre sind weitere Geschäfte geplant«, teilt das Unternehmen mit. Weltweit betreibt Guess derzeit 1.174 Retail-Stores direkt, dazu kommen noch rund 570 Franchise-Stores.

Neues Store-Konzept

Die Filiale auf der Kärntner Straße zeigt ein neues Store-Konzept, das erstmals im Mai 2019 im umgebauten Flagship-Store in Barcelona präsentiert wurde. Der neue Wiener Store zeichnet sich durch seine große Glasfront aus. Nach eigenen Angaben ist das Store-Konzept von abstrakter Kunst inspiriert und bietet einen auffälligen Kontrast aus strukturierten, geometrischen Wandelementen, gewebten Bodenbelägen, lackierten Wandpaneelen, Titaneinsätzen und einem minimalen Einsatz von schlanken, modularen Möbeln. »Eine intelligente Kombination von Farben, Materialien und Elementen verleiht dem Geschäft ein luftiges Gefühl von Helligkeit, das dazu beiträgt, die Kleidung ins Rampenlicht zu rücken und gleichzeitig mehr Raum für die Präsentation des Merchandising und der Bildsprache der Marke zu schaffen«, heißt es im Pressetext.
Neue Schlüsselelemente des Konzepts sind u. a. die neu gestaltete Accessoires-Ecke und der Bereich »Denim Destination«, der über einen zentralen Denim-Tisch mit einer Jeans-Menu-Lightbox verfügt, die alle Schnitte der Brand zeigt.

Vorgänger Desigual

An der Adresse Kärntner Straße 32 – 34 war zuletzt der Modehändler Desigual vertreten. Das Geschäft wurde jedoch schon Ende 2018 zugesperrt. Anfang 2019 kündigte der chinesische Handy-Hersteller Huawei, die Nummer zwei am globalen Smarthpone-Markt, die Eröffnung seines ersten europäischen Flagship-Stores an. Mit dem Umbau wurde zwar begonnen, doch die Eröffnung wurde in der Folge mehrmals verschoben und schließlich im November komplett abgeblasen. Grund dafür sollen die US-chinesischen Handelskonflikte sowie die aktuelle Debatte rund um die Weitergabe vertraulicher Daten von chinesischen Firmen an die Regierung sein, berichtete der Trend.

 

Von: Manuel Friedl