Gerry Weber: Umsatzminus und stabiler Gewinn

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2016/17 sank der Umsatz des Modekonzerns Gerry Weber um 2,1 % auf 209,2 Mio. EUR, der Gewinn blieb mit 1,2 Mio. EUR stabil.

Seit November dauert das aktuelle Geschäftsjahr der Gerry Weber International AG nun an: In dieser Zeit sank der Konzernumsatz um 2,1 Prozent auf 209,2 Millionen EUR. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich hingegen um 7,7 % auf 15,6 Millionen EUR. Das operative Ergebnis (EBIT) konnte mit 4,1 Mio. EUR um 5,1 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum (3,9 Mio. EUR) ebenfalls gesteigert werden. Der Konzerngewinn der Gerry Weber AG blieb stabil bei 1,2 Millionen EUR.

»Fit 4 Growth« greift


Wie das Unternehmen angibt, hätten vor allem Einsparungen bei den Personalkosten sowie bei sonstigen betrieblichen Aufwendungen des so genannten Core-Bereichs mit den Marken Gerry Weber, Taifun und Samoon zu den aktuellen Zahlen beigetragen. Die Expansion der Unternehmenstochter Hallhuber und die damit einhergehende leicht erhöhte Fixkostenbasis sei hier jedoch nicht hinderlich gewesen.

Ralf Weber (Bild), Vorstandsvorsitzender der Gerry Weber International AG, sieht die Quartalszahlen als Bestätigung des laufenden »Fit 4 Growth«-Einsparungsprogramms:

»Das 1. Quartal 2016/17 zeigt, dass das Programm zur Neuausrichtung Fit4Growth erfolgreich wirkt und erste Früchte trägt. Jetzt gilt es, die Neuausrichtung weiter mit voller Kraft umzusetzen, um nach der Phase der Stabilisierung wieder nachhaltig wachsen zu können.«

Ausblick 2016/17

Für das aktuelle Geschäftsjahr 2016/17 erwartet Gerry Weber ein Umsatzminus von zwei bis vier Prozent, ausgehend von 900,8 Mio. EUR im Vorjahr. Auch das EBITDA soll weiter sinken und im Endeffekt bei 60 bis 70 Millionen EUR liegen. Laut eigenen Angaben soll der Gewinn stabil bleiben. Man rechnet mit zwischen 10 und 20 Millionen EUR.

Von: Christiane Marie Jördens

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