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Eterna: Umsatzzuwachs dank eigener Flächen, aber negatives Ergebnis

Der Hemden- und Blusenhersteller steigerte Umsatz und EBITDA im Geschäftsjahr 2018, das Konzernergebnis fällt jedoch negativ aus.

Die Eterna Mode Holding GmbH steigerte laut ihrem Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2018 ihre Umsatzerlöse um 0,7 % auf 105,1 Mio. € (Vorjahr: 104,4 Mio. €). Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) konnte mit einer deutlichen Zunahme um 10,4 % auf 12,4 Mio. €zulegen. Dabei entwickelte sich das Inlandsgeschäft mit 1,0 % Zuwachs besser als der Export, der mit 0,2 % leicht rückläufig war. Die operative Ergebnisverbesserung führt Eterna auf die eigenkontrollierten Flächen zurück, die mit einem verbesserten Warenmanagement, niedrigeren Abschriften und einem höheren Anteil der Premiumlinien deutlich profitabel wachsen würden. Das Konzernergebnis, das sich zwar deutlich um 4,1 Mio. € in der vergangenen Periode erhöhte, liegt aber bei -2,3 Mio. €, was den Belastungen durch Refinanzierungskosten und die planmäßige, aber nicht liquiditätswirksame Abschreibung auf den Firmenwert in Höhe von 6,4 Mio. € geschuldet ist. Laut Eterna betreffen diese Effekte aber nur die Konzernrechnungslegung, so dass man in den operativen Einzelgesellschaften über eine hohe Profitabilität mit guten Bilanzstrukturen verfüge. Bis Mitte 2021 soll der Firmenwert abgeschrieben sein. »Wir stehen gut da, was sich in den gestiegenen Umsätzen, der hohen Liquidität sowie im überproportional verbesserten operativen Ergebnis widerspiegelt,« erklärt Henning Gerbaulet, geschäftsführender Gesellschafter Eterna. Dem laufenden Geschäftsjahr blickt er sich zuversichtlich entgegen: »Für das Geschäftsjahr 2019 erwarten wir ein leichtes Umsatzwachstum im einstelligen Prozentbereich sowie eine überproportionale Ergebnisverbesserung und damit erneut eine Performance über dem Schnitt des Gesamtmarktes.«

Von: Sandra Seck