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Eterna steigert Umsatz und Ergebnis

Der Hemden- und Blusenhersteller Eterna erzielte in den ersten 9 Monaten 2017 ein Umsatzwachstum von 2,3 % und steigerte das EBITDA um 1,1 %.

Aufgrund von Refinanzierungskosten und Investitionen blieb Eterna unterm Strich ein Verlust von 6,2 Mio. Euro. In den ersten drei Quartalen des heurigen Jahres konnte die Eterna Mode Holding aus Wiesbaden ihre Umsätze auf 76,7 Mio. Euro steigern. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres bedeutet dies ein Plus von 2,3 %. Im Inland legte das Geschäft um 0,9 % zu und wuchs damit stärker als der deutsche Gesamtmarkt. Treiber des Wachstums waren vor allem das Exportgeschäft, welches das 1963 gegründete Unternehmen trotz BREXIT um 5,8 % steigern konnte. Auch das Geschäft auf den eigenkontrollierten Flächen trug zur positiven Geschäftsentwicklung bei. Das EBITDA der ersten drei Quartale betrug heuer 7,3 Mio. Euro und wuchs gegenüber 2016 um 1,1 %. Mit einer EBITDA-Marge von 9,5 % lag Eterna über dem Branchenschnitt. Refinanzierungskosten und Investitionen in Vertrieb, Logistik und Marketing führten allerdings zu einem negativen Ergebnis von minus 6,2 Mio. Euro.

Henning Gerbaulet, geschäftsführender Gesellschafter der Eterna Mode Holding GmbH, erläutert: »Wir sind mit der Performance von Eterna im bisherigen Jahresverlauf 2017 sehr zufrieden. Wir stehen gut da und das intensivierte Engagement in Vertrieb, Marke und Produkt zahlt sich für Eterna immer stärker aus, was sich in den positiven Auftragseingängen und dem verbesserten operativen Ergebnis widerspiegelt.« Für das Geschäftsjahr 2017 erwartet sich Gerbaulet weiterhin ein Umsatzwachstum im unteren einstelligen Prozentbereich. »Aufgrund von Ausgaben in das zukünftige Wachstum rechnen wir mit einer stabilen bis leicht verbesserten Ergebnisentwicklung und damit erneut mit einer Performance über dem Schnitt des Gesamtmarktes«, ergänzt der geschäftsführender Gesellschafter von Eterna.

Von: Rainer Seebacher