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Eterna: Plus bei Umsatz und Ergebnis

Der Hemden- und Blusenspezialist Eterna konnte seinen Umsatz in den ersten neun Monaten 2018 um 1,3 % auf 77,7 Mio. Euro steigern. Das EBITDA wuchs gar um 21,3 % auf 8,9 Mio. Euro.

Eterna erzielte in den neun Monaten bis Ende September 2018 Erlöse von 77,7 Mio. Euro, was einem Plus von 1,3 % entspricht (VJ: 76,7 Mio. Euro). Im Inland konnte der Blusenhersteller um 0,7 % zulegen, beim Export schaffte man +2,8 %. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) kletterte um über 21,3 % auf 8,9 Mio. Euro. Wie Eterna selbst angibt, habe man die überproportionale operative Ergebnisverbesserung vor allem dem profitablen Wachstum der eigenkontrollierten Flächen sowie einem verbesserten Warenmanagement und niedrigeren Abschriften zu verdanken. Zudem investierte man parallel dazu in die Bereiche IT und Marketing, um wachsen zu können.

»Obwohl das dritte Quartal angesichts des herausfordernden Marktumfelds mit einem langen und heißen Sommer nicht einfach war, konnten wir in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres ein Umsatz-und Ergebniswachstum erzielen«, so Henning Gerbaulet, geschäftsführender Gesellschafter der Eterna Mode Holding GmbH.

Immer noch im Minus

Alles in allem kommt Eterna immer noch auf rote Zahlen, das Konzernergebnis konnte sich allerdings verbessern - um 4,3 Mio. Euro auf -1,9 Mio. Euro. Im Vorjahr waren Refinanzierungskosten in Höhe von 3,3 Mio. Euro nötig gewesen und hatten das Konzernergebnis gedrückt. Weiter schlagen auch noch liquiditätswirksame, jedoch planmäßige Abschreibungen auf den Firmenwert in Höhe von 4,8 Mio. Euro im Rahmen eines Leveraged-Buyouts aus dem Jahr 2006, zu Buche. Bereinigt um die Firmenwertabschreibung ergibt sich so ein Konzernergebnis von 2,9 Mio. Euro (Vorjahr: -1,4 Mio. Euro). Die Nettoverschuldung konnte Blusenproduzent Eterna im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6 Mio Euro (-11,9 %) reduzieren.

Positive Prognose für Jahresende

Das Schlussquartal 2018 stimmt den geschäftsführenden Gesellschafter Eternas optimistisch:

»Wir stehen gut da, was sich in den gestiegenen Umsätzen, der hohen Liquidität sowie dem überproportional verbesserten operativen Ergebnis widerspiegelt...Für das Geschäftsjahr 2018 halten wir an der ursprünglichen Prognose fest und erwarten ein leichtes Wachstum im unteren einstelligen Prozentbereich sowie eine überproportionale Ergebnisverbesserung und damit erneut eine Performance über dem Schnitt des Gesamtmarktes«, so Gerbaulet zuversichtlich.

Von: Christiane Marie Jördens