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Donauzentrum nach Großbrand wieder offen

Glück im Unglück: Nur vier Geschäfte melden schweren Schäden.

Das Wiener Donauzentrum konnte nach dem Großbrand am Wochenende bereits am Montag wieder öffnen. Lediglich im Bauteil 4 blieben vier Geschäfte aufgrund von Wasserschäden geschlossen. Betroffen waren ein Handy-Shop, ein Backwarengeschäft, eine Drogerie und ein Schmuckgeschäft. »Die Wasserschäden im Gebäude sind erfreulicherweise geringer als angenommen. Das Einkaufszentrum hat im Innenbereich nur geringe Schäden erlitten«, gab Centermanager Anton Cech bekannt.

Zudem prüften einige Textilfilialen zu Wochenbeginn, ob sie wegen der Rauchentwicklung Teile ihrer Kollektion austauschen müssen. Auch hier sind vorübergehende Schließungen möglich, wurde betont. Die Besucherfrequenz war laut einem Sprecher am Montagvormittag jedenfalls »so wie immer«.

200 Feuerwehrleute im Einsatz

Die Schadenshöhe sei vorerst nicht zu beziffern, hieß es. »Die Hinweise haben sich verdichtet, dass das Feuer durch Bauarbeiten ausgelöst worden sein dürfte«, sagte Polizeisprecher Paul Eidenberger. Es waren zum Zeitpunkt des Ausbruchs des Brandes mehrere Baustellen in dem betreffenden Abschnitt des Einkaufszentrums eingerichtet, berichtete Eidenberger.

Der Brand war Samstagfrüh im Trakt des Donauzentrums am Eck Wagramer Straße/Siebeckstraße ausgebrochen. Es wurde letztlich Alarmstufe 4 ausgelöst. Bei der Brandbekämpfung standen mehr als 200 Feuerwehrleute im Einsatz. Das Einkaufszentrum musste mit Ausnahme des Entertainment-Centers Donauplex vollständig geschlossen werden. Gegen Mittag konnten die Flammen unter Kontrolle gebracht werden. Um 17:30 Uhr konnte »Brand aus« gegeben werden.

Von: Manuel Friedl