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Betty Barclay übernimmt Zero

Die Betty Barclay Group hat mit Wirkung zum 1. Januar 2020 die Unternehmen der Zero-Gruppe übernommen. Die bisherigen Eigentümer von Zero, Urs-Stefan Kinting und Victor Seuwen, bleiben am Unternehmen beteiligt und werden weiterhin als Geschäftsführer für die Marke verantwortlich sein.

Zero wurde 1967 in Bremen gegründet und vertreibt als vertikal aufgestelltes Unternehmen Damenoberbekleidung über eigene Stores, online sowie über den Fachhandel. Nach einer Insolvenz im Jahr 2016 kamen Kinting und Seuwen als Interimsmanager an Bord. Nach geglückter Sanierung und Neuaufstellung übernahmen die beiden im Jahr 2018 auch das Eigentum an der Marke. Für 2018 wird der Bruttomarkenumsatz mit rund 100 Mio. Euro angegeben.

Jüngere Zielgruppe mit Entwicklungspotenzial

»Die Betty Barclay Group erschließt sich mit der Akquisition der Marke Zero den Zugang zu einer deutlich jüngeren Zielgruppe im Segment des femininen, mittelpreisigen Mainstreams innerhalb der Damenoberbekleidung«, teilt der neue Eigentümer mit. Robert Küper, CEO der Betty Barclay Group, bezeichnet Zero als »sehr wertvolle Marke mit großem Potenzial«. Zero-Geschäftsführer Urs-Stefan Kinting ergänzt: »Zero hat als solider, mittelgroßer Player im Markt noch erhebliches Wachstumspotenzial in allen Vertriebskanälen, welches wir zukünftig gemeinsam entwickeln und ausbauen wollen.«

Über die Betty Barclay Group

Zero und seine Mitarbeiter bleiben am Standort Bremen, das bestehende Managementteam soll auch künftig weitestgehend eigenständig agieren. Die Betty Barclay Group mit Sitz in Nußloch bei Heidelberg ist ein Familienunternehmen, das seit über 80 Jahren am internationalen Modemarkt agiert. Mit Marken wie Betty Barclay, Betty & Co, Cartoon, Gil Bret, Vera Mont und Public zählt man sich zu den Markführern am deutschen Markt für Damenmode. Umsatzzahlen werden keine bekannt gegeben.

Von: Manuel Friedl