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Ahlers schließt 2018 mit Verlusten ab

Die Umsätze der Ahlers-Gruppe sanken im Geschäftsjahr 2017/18 (per 30. November) deutlich. Unterm Strich steht ein Millionenverlust.

Die deutsche Ahlers-Gruppe (Marken: Pierre Cardin, Baldessarini, Otto Kern) hat das 4. Quartal des Geschäftsjahres 2017/18 mit einem Umsatzminus von 2 % abgeschlossen. Damit habe sich »die enttäuschende Entwicklung der drei Quartale zuvor deutlich verlangsamt«, teilt der Konzern mit. »Der versöhnliche Ausklang des Jahres ändert nichts an den enttäuschenden Zahlen des Gesamtjahres«, heißt es jedoch weiter. In Summe sanken die Umsatzerlöse um 5,4 % auf 223,1 Mio. Euro. Verantwortlich dafür seien die stark rückläufigen Verkäufe von Anzügen und Jacken (Umsatzeffekt: - 9,7 Mio. Euro) und die schwierige Marktsituation in Osteuropa (- 5,0 Mio. Euro ).

Effizienzpaket

Obwohl bei Personalkosten und betrieblichen Aufwendungen gespart wurde, ging auch das Ergebnis deutlich zurück. Das operative Ergebnis EBITDA vor Sondereffekten halbierte sich von 8,7 Mio. auf 3,7 Mio. Euro. Das Konzernergebnis drehte von + 1,9 Mio. auf - 7,0 Mio. Euro. Inkludiert sind da schon Sonderaufwendungen in Höhe von rund 5 Mio. Euro für das jüngst angekündigte »Effizienzpaket«. In dessen Rahmen werden u. a. die Sportswear-Marke Jupiter eingestellt, alle Aktivitäten im Bereich Damenmode beendet und 130 Stellen gestrichen. Damit einher geht auch eine personelle Neuaufstellung: Nach dem Abschied von Geschäftsführer Götz Borchert wurde nun auch der Umbau des Aufsichtsrats angekündigt.

Von: Manuel Friedl