Primaballerina Liudmila Konovalova tanzt in der Wiener Staatsoper »Jewels«

Im traditionellen Salon der Juweliere A.E. Köchert kam es mit dem Star der Staatsoper in Verbindung mit funkelnden Juwelen zu einem thematisch passenden Fotoshooting.

In seinem Ballett »Jewels«, das Anfang Dezember in der Wiener Staatsoper aufgeführt wurde, verkleinert George Balanchine den Betrachter auf die Größe eines Fingerhutes und bringt ihn in eine Schatulle voller funkelndem Schmuck. Das abstrakte Ballett »Jewels« mit seinen drei Akten wird oft als drei Stationen in Balanchines Karriere interpretiert: »Diamanten« stehen für St. Petersburg, »Smaragde« für Paris, »Rubine« für New York. Die Primaballerina der Wiener Staatsoper, Liudmila Konovalova, tanzt die Hauptrolle im dritten Teil, »Diamonds«. Die gebürtige Russin, die schon ihre zehnte Saison in Wien tanzt, bringt die Tradition der russischen Ballettschule auf die Bühne des Wiener Staatsballetts. Ballett ist für sie ein Prozess der Arbeit an sich selbst, an ihrem Körper und ihrer Technik, das Streben nach Exzellenz. Wie für einen Juwelier, der stundenlang sorgfältig an einem Meisterwerk arbeitet, ist für sie die Hauptbelohnung das Ergebnis: der Tanz mit präzisen Linien und Bewegungen, die wie Facetten eines Diamanten funkeln. 

Die Geschichte des Juwelierhauses A.E. Köchert, welche im Jahr 1814 begann, ist durch einen seiner Gründer, Jakob Heinrich Köchert, mit Russland verbunden. Der talentierte Juwelier verbrachte seine Lehrjahre in St. Petersburg, woher er die Kunst des Fassens großer Juwelen mitgebrachte. »Jewels«, die Verkörperung von Juwelierskunst im Ballett, mit Liudmila Konovalova in der Hauptrolle, wurde am 7. und 9. Dezember in der Wiener Staatsoper aufgeführt.

Von: Anja Beuning