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Primark verzeichnet Plus

Der britische Textildiskonter Primark konnte in den ersten 40 Wochen des Jahres ein Umsatzplus in Höhe von 13 % verzeichnen und will schon bald in Italien und den USA eröffnen.

Primark investierte in seine Verkaufsfläche und setzte in seinen Stores, die im letzten Jahr eröffnet wurden, einiges um. Daher kann die Modekette nun auch ein 13-Prozent-Plus vorweisen. Im Vergleich zum britischen Pfund, ist der Euro derzeit auf einem schwachen Kurs. Daher stiegen die Gesamtumsätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um insgesamt 9 %. Flächenbereinigt zeigt sich bei den Umsätzen allerdings wenig Bewegung im Vergleich zum Vorjahr. Primark begründet dies mit der Eröffnung neuer Filialen in Deutschland und den Niederlanden, mit denen die bereits existierenden Stores der Marke nun konkurrieren müssen.

Primark expandiert

Insgesamt wurde die Verkaufsfläche von Primark seit Beginn des Geschäftsjahres bis Mitte Juni um rund 56.000 Quadratmeter erweitert. Während schlecht gehende Filialen weichen mussten, wurden kürzlich drei neue in Deutschland und Belgien eröffnet. Geplant sind demnächst Neueröffnungen in Italien und der erste Store in Boston in den USA. Derzeit betreibt Primark 287 Geschäfte. Auch in Sachen Warenhausinfrastruktur gibt es Pläne für neue Standorte: Während im Warenhaus in Pennsylvania gerade schon alles für die USA-Expansion vorbereitet wird, soll in diesem Jahr auch an der Grenze zu Tschechien ein neues Warenhaus in Betrieb gehen.

Negativprognose

Auch Primark zeigt sich wenig erfreut über das aktuelle Verhältnis von Dollar zu Euro und befürchtet einen negativen Effekt auf die Margen im neuen Geschäftsjahr. Associated British Foods, der Mutterkonzern von Primark, glaubt gar an stärkere Währungseffekte für das kommende Geschäftsjahr als aktuell.


Von: Christiane Marie Jördens

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