Upcycling bei der Modeschule Hallein

Upcycling bei der Modeschule Hallein

Modeschülerinnen des dritten Jahrgangs der Modeschule Hallein entwickelten textile Produkte aus Recyclingmaterialien in Kooperation mit der Halleiner Arbeitsinitiative.

Galerie: Modeschule Hallein kreiert gemeinsam mit Halleiner Arbeitsinitiative

Im Rahmen des Modegrafikunterrichts drehte sich bei den Modeschülerinnen des dritten Jahrgangs A der Modeschule Hallein alles um das Thema »Upcycling«. Unter dem Titel »Neue Produktideen aus gebrauchten Materialien entwerfen« entstanden viele Kreationen, die vor einer Jury präsentiert wurden. Es wurden vier verschiedene Konzepte ausgewählt, die dann von den Schülerinnen als Prototypen umgesetzt und gefertigt wurden. Melanie Grafenauer überzeugte die Jury mit ihrem speziellen Hundespielzeug »Wuff«, Laura Shipard präsentierte modische Kreationen aus alten Fußballtrikots, Bettina Herma entwickelte Taschen aus Teilen alter Lederhosen und Gabriela Ramsauer punktete mit ihren Taschen, die aus Schalplatten und recycelten Textilien entstanden sind.

Die Vorbereitung

Doch bevor die Kreationen entwickelt werden konnten brauchten die Schülerinnen der Modeschule Hallein erstmals Inspirationen. Dazu besichtigten sie die Halleiner Arbeitsinitiative (HAI) sowie die Räumlichkeiten und die Organisation der Altkleidersammlung. Anschließend wurden, basierend auf den verfügbaren Materialien, erste Skizzen und Entwürfe angefertigt. Aus dem Ideenpool wurden jeweils die drei besten Vorschläge gewählt, eine technische Zeichnung sowie ein Moodboard erstellt. Die ausgearbeiteten Kreationen wurden der Jury, bestehend aus dem Fachvorstand der Modeschule und dem HAI Team, präsentiert.

Die Halleiner Arbeitsinitiative (HAI)

Die HAI ist ein sozialökonomischer Betrieb und eine Non-profit Organisation, die arbeitslosen Menschen neue Perspektiven aufzeigt und ihnen den (Wieder-)Einstieg in das Arbeitsleben ermöglicht. Das Unternehmen verkauft Second-Hand-Waren, die durch Entrümpelungen und Altkleidercontainer gesammelt werden.

Ziel des Projektes war es, dass die gefertigten Prototypen in Zukunft von Mitarbeitern der HAI in Serie gefertigt werden und im Geschäft der HAI verkauft werden können.
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