Beer verlässt Brax

Beer verlässt Brax

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Joachim Beer, scheidender Geschäftsführer bei Brax
Joachim Beer, scheidender Geschäftsführer bei Brax

Joachim Beer, Geschäftsführer Retail, Marketing und International Sales, verlässt Brax Ende Juni. Die Marke Deyk wird eingestellt.

Wie es in einer offiziellen Aussendung heißt, erfolgt der Abgang Beers bei Brax einvernehmlich: »Wir waren uns über das große gemeinsame Ziel für Brax einig, beim Weg dorthin gab es jedoch unterschiedliche Auffassungen«, kommentiert Stefan Brandmann, CEO von Brax.

Zur Person Joachim Beer

Beer hatte im Juli 2014 die Position des Geschäftsführers für International Sales, Lizenzen und Franchising bei dem Herforder Unternehmen Brax übernommen. Davor arbeite er als President für Victorinox in New York – zunächst mit dem Verantwortungsbereich Fashion und Strategie, später zusätzlich für den Bereich Lizenzen. Auch für Hugo Boss arbeitete Joachim Beer, u.a. als President Hugo Boss USA und als Director Trade Marketing. Davor arbeitete er auch für namhafte Marken wie Joop!, Mustang, Marc O’Polo und Mac.

Deyk wird eingestellt

Parallel zur personellen Veränderung, ließ Brax diese Woche auch verlautbaren, die Damenhosenmarke Deyk zur Saison F/S 2017 einstellen zu wollen. »Die Überkapazitäten am Markt, auch im Premiumsegment, ließen einfach zu wenig Platz für die weitere Expansion mit Deyk«, so Michael Horst, Geschäftsführer Produkt und Vertrieb bei Brax. Laut dem Unternehmen wird die Auslieferung der Kollektion H/W 2016/17 zur Gänze ausgeführt. Kündigungen aufgrund der Aufgabe des Labels werde es keine geben, wie es weiter heißt.

Gute Stimmung

Michael Horst zeigt sich optimistisch und glaubt an ein positives Geschäftsjahr für Brax: Per Ende Mai 2016 habe das Umsatzplus 1 % im Vergleich zum Vorjahr ausgemacht. Das erste Halbjahr des aktuellen GJ sei gut angelaufen und auch die Vororder für H/W 2016 lasse Optimismus für das gesamte Geschäftsjahr zu. 2015 hatte Brax aufgrund der schwierigen Bedingungen in Russland und China sowie aufgrund des starken Frankenkurses ein Umsatzminus von 3 % gemeldet.
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