Vaude veröffentlicht Gemeinwohl-Bilanz

Vaude veröffentlicht Gemeinwohl-Bilanz

Vaude
Geschäftsführerin von Vaude, Antje von Dewitz
Geschäftsführerin von Vaude, Antje von Dewitz

Als erste Outdoor-Marke hat Vaude eine Gemeinwohl-Bilanz veröffentlicht, die ökonomische, ökologische und soziale Faktoren bewertet.

Vaude, das sich als Outdoor Label seit einigen Jahren gezielt ökologische und soziale Ziele setzt, möchte im Bereich Nachhaltigkeit mehr Transparenz zeigen und mit der so genannen Gemeinwohl-Bilanz demonstrieren, dass sich unternehmerischer Erfolg nicht nur anhand von Umsatz und Gewinn messen lässt. Laut Vaude ist die Gemeinwohl-Ökonomie ein wichtiger Schritt, um transparenter zu werden sowie sich dem kritischen Dialog mit der Öffentlichkeit zu stellen.

GWÖ-Bilanz von Vaude

Die GWÖ-Bilanz, vergibt Punkte von -2.850 bis +1.000. VAUDE schafft 502 Punkte: Vor allem in den Bereichen »Ökologische Gestaltung von Produkten« und »Reduktion ökologischer Auswirkungen« kann sich Vaude über positive Bewertungen freuen. Ausschlaggebend für das Ergebnis sind u.a. das markeneigene Bewertungssystem Green Shape, seine Klimaneutralität am Standort Tettnang und die Zetrfizierung durch das Umweltmanagementsystem EMAS. Weiters ist Vaude Mitglied bei der Fair Wear Foundation, die die Einhaltung fairer Produktionsbedingungen prüft.

Die GWÖ-Bilanz bleibt ein ungefährer Richtwert, kann aber sehr positiv für ein Unternehmen sein, wenn es sein Engagement in Sachen Nachhaltigkeit kommunizieren und transparent machen will - auch im Hinblick auf den Gesamtmarkt: »Die GWÖ-Bilanz kann den unternehmerischen Beitrag zum Gemeinwohl nicht millimetergenau messen, gibt als ethischer Kompass aber verlässlich die Richtung vor, in die sich Unternehmen entwickeln sollten«, so GWÖ-Gründer Christian Felber.
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