Sustainability: Windsor definiert Nachhaltigk...
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Windsor definiert Nachhaltigkeitsziele bis 2025

Windsor

Das Label aus Kreuzlingen verstärkt seine Bemühungen im Bereich Nachhaltigkeit.

»Nachhaltigkeit hat sich innerhalb der Mode vom Nice-to-have zum absoluten Must etabliert. Dass es sich bei diesem Wandel um einen andauernden (Lern-)Prozess handelt, der irgendwann begonnen werden muss, ist für viele Unternehmen der vermutlich wichtigste Schritt«, so das Premium-Label in einer aktuellen Mitteilung. Aus diesem Grund habe man sich selbst auch weiter für das Thema Nachhaltigkeit sensibilisiert und arbeite mit Nachdruck daran, den eigenen ökologischen Impact von Saison zu Saison zu minimieren.

Die Einführung der »Earth«-Kollektion zum Frühjahr/Sommer 2021 markierte den Anfang der Windsor-Sustainability-Reise und ist der Entwicklung sowie dem Design nachhaltigeren und umweltfreundlicheren Produkten gewidmet. Man habe nun aber erkannt, dass Nachhaltigkeit nicht ausschließlich in einer Extra-Kollektion integriert, sondern ganzheitlich betrachtet werden müsse, so das Unternehmen. So gehört beispielsweise der »22.170 km Anzug« zum ersten Schritt auf dem Weg in Richtung mehr Umweltverträglichkeit, der im Vergleich zu einem herkömmlich hergestellten Windsor-Anzug 528.510 Kilometer weniger zurücklegt, bevor er auf der Fläche ankommt. Die Hälfte der Frühjahr-/Sommerkollektion 2022 enthält ein nachhaltiges Attribut auf Material- und Faserebene, darunter nachhaltigere Baumwolle (BCI), biologisch gewonnene Fasern (GOTS), Mulesing-free Wolle gemäß des Responsible Wool Standards (RWS), recycelte Fasern oder nachhaltige Daune gemäß des Responsible Down Standards (RDS).

»Wenn im Privaten gilt: Jeder eingesparte To-Go-Becher zählt und jeder vermiedene Plastikbeutel ist wichtig, dann müssen wir dieses Denken auch auf das Business übertragen. Jeder eingesparte Plastikbügel zählt, jede wiederverwendete Faser ist wichtig. Und jedes Tierleid müssen wir vermeiden. In diesem Sinne ist unsere neue und verschärfte Nachhaltigkeitsstrategie ein kleiner, aber wichtiger Schritt für mehr Klimaschutz, Umweltschutz und Tierwohl. Und diesen Weg gehen wir konsequent im Team und im Sinne unserer Kunden«, so Jan Mangold, Managing Brand Director Windsor.

Um die eigenen Kundinnen und Kunden zukünftig noch besser über die Engagements, Ziele und Zertifikate zu informieren, präsentiert das Unternehmen nun auf windsor.eu seine neu angelegte Sustainability-Landingpage. Am POS werden die Produkte mit einem entsprechenden Label gekennzeichnet.

Die konkreten Ziele

Windsor verpflichtet sich der Nachhaltigkeit mit einer definierten Roadmap bis 2025: 2021 verwendet die Brand bereits 100 % PVC freies Plastik und hat sein Labeling zu 100 % auf recyceltes Material sowie auf FSC-zertifizierte Pappe umgestellt. Darüber hinaus wird in den Kollektionen 100 % Responsible Down gemäß des RDS eingesetzt. 2022 sollen 50% der Kollektion aus nachhaltigerer Baumwolle (GOTS und BCI) bestehen. Bis 2023 möchte das Label ausschließlich nachhaltiger bezogene Baumwolle verwenden. Außerdem plant die Premiummarke den Verzicht auf Mohair. Synthetikfasern werden vollständig auf recycelte PES (Polyesterfasern) und PA (Recyceltes Polyamid) umgestellt. Bis 2024 sollen 50% der Kollektion aus nachhaltiger Wolle (Mulesing-free Wolle gemäß des RWS oder recycelt) bestehen. Mit 2025 plant Windsor den Einsatz von 100 % nachhaltiger Wolle sowie 50 % recyceltem Kaschmir. Zudem möchte die Marke bis dahin ausschließlich nachhaltige Zutaten, Wattierung und Futterstoffe einsetzen.

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