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Nike lanciert erste Maternity Kollektion

Nike

Am 17. September ist es soweit: Nike launcht weltweit die erste Kollektion für werdende und frischgebackene Mütter.

Laut einer aktuellen Aussendung des Unternehmens können sich Kundinnen auf vier Essentials freuen: Einen Sport-BH, der Frauen ein leichtes Stillen ermöglichen soll, ein Tanktop, das mit einem speziellen Design und Material angefertigt wurde um den Rücken vom Zusatzgewicht des Bauches zu entlasten, eine Leggings, die sowohl über, als auch unter dem Bauch getragen werden kann sowie ein Pullover.

Nike (M)

Spät aber doch und ein Jahr nachdem Mitbewerber Reebook eine Kollektion für Umstandsmode entwickelte, hat auch Nike sein Angebot erweitert. Einer der Auslöser für diesen Schritt war wohl die öffentliche Kritik, die Alysia Montaño, eine von Nike gesponserte Athletin, vor einem Jahr geäußert hatte: Die bekannte Sportmarke würde sich zu wenig für werdende Mütter engagieren. Daraufhin betonte Nike, seine »Sportlerinnen während der Schwangerschaft zu unterstützen« aber räumte ein, noch weiter gehen zu können.

Bereits 2019 baute Nike seinen DOB-Bereich zweistellig aus, jetzt sei es an der Zeit »Frauen in allen Stadien der Schwangerschaft und darüber hinaus« zu unterstützen. Ziel ist es, Frauen auch nach der Entbindung auf ihrem Weg zu begleiten. Die Linie Nike (M) wurde unter anderem von schwangeren und nicht-schwangeren Frauen mitentwickelt.

Ladies first

Die neue Linie ist Teil der neuen, Frauen orientierten Strategie von Nike: »Je mehr wir auf werdende Mütter und Mütter nach der Geburt hörten, desto mehr lernten wir dazu, überarbeiteten und erneuerten wir durch inklusives Design«, so Carmen Zolman, Senior Design Director von Nike für Apparel Innovation. »Es gibt so viele Gründe, die es Frauen während der Schwangerschaft und dem Muttersein schwer machen, am Sport festzuhalten. Wir sehen dieses Kapitel aber als alles andere als eine Notlösung auf dem Weg einer Frau durch den Sport.«

Während der Entwicklung der neuen Linie, stellte das Unternehmen immer öfter fest, dass schwangere Frauen und auch postpartale Frauen häufig Schwierigkeiten haben, unterstützende Produkte zu finden. Außerdem haben Frauen in der Regel mehrere Kinder, weshalb »die Reise von vor der Schwangerschaft, während der Schwangerschaft und nach der Geburt bis zu 10 Jahre dauern kann«.

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