Schiene statt Show: Modeschule Hetzendorf prä...
Schiene statt Show

Modeschule Hetzendorf präsentiert Abschlussarbeiten

MA13/Natalie Stephan

Abschlussarbeiten, die in einem so besonderen Schuljahr wie dem vergangenen entstanden sind, verlangen auch nach einer besonderen Präsentationsform. Zu diesem Zweck macht die Modeschule Hetzendorf mit den Wiener Linien und dem Außenwerbungsspezialisten Gewista gemeinsame Sache.

Besondere Rahmenbedingungen erfordern besondere Ideen: An Stelle des herkömmlichen Laufstegs fungiert aktuell eine ULF Straßenbahn-Garnitur der Wiener Linien als Bühne für ausgewählte Abschlussarbeiten von Schülerinnen und Schülern der Modeschule Hetzendorf.

Erstmalig auf Schiene gesetzt wurde die Bim am 1. Juli am Karlsplatz in der Straßenbahn-Schleife beim Otto-Wagner-Pavillon. Im Anschluss führte sie eine Sonderfahrt bis zum Schloss Hetzendorf durch. Die feierliche Einweihung fand im Beisein von Vizebürgermeister und Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr und Gemeinderätin Marina Hanke statt. Nach der Begrüßung durch die Schuldirektorin Monika Kycelt erklärten die verantwortlichen Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte Details zu den Arbeiten.

»Einmal mehr hat das gesamte Team der Modeschule Hetzendorf Weitblick und Kreativität bewiesen, trotz Corona-Pandemie und der damit verbundenen schwierigen Rahmenbedingungen ist es gelungen, unsere einzigartige Modeausbildung einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren«, so Kycelt.

Schiene statt Show: Modeschule Hetzendorf

Mit der Präsentationsform zeigt die Modeschule Hetzendorf ihr Engagement für Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Auch die Verbundenheit mit der Stadt als Ort der Vielfalt, Diversität und Kreativität wird transportiert. Im Juli wird die Straßenbahn von der Remise Favoriten aus geführt und abwechselnd auf den Strecken der Linien D, 1, 6, 11, 18 und 71 unterwegs sein. Im Spätherbst folgt eine Fortsetzung des Projektes, das die fertigen Modelle der Schülerinnen und Schüler zeigen wird.

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