New Era: Armani und Yoox Net-a-Porter setzen ...
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Armani und Yoox Net-a-Porter setzen auf »revolutionäres« Omnichannel-Konzept

SGP

Das italienische Modehaus Armani und der E-Commerce-Spezialist Yoox Net-a-Porter wollen im Rahmen einer neuen Partnerschaft ein »revolutionäres, digitales und integriertes Einkaufserlebnis« schaffen.

Im Rahmen der vorerst auf fünf Jahre angelegten Partnerschaft zwischen Armani und Yoox Net-a-Porter soll durch die enge Verknüpfung des stationären und digitalen Retails des italienischen Modehauses ein »flexibleres Einkaufserlebnis« geschaffen werden. In den kommenden beiden Jahren werde ein Modell entwickelt und umgesetzt, das eine »nahtlose Verbindung zwischen den Kunden von Armani und den Produkten im Online- und Offline-Geschäft« ermögliche, erklärten beide Unternehmen in einem gemeinsamen Statement. Das Konzept werde auf dem bereits bestehenden »New Era«-Modell von Yoox Net-a-Porter basieren und das globale Logistiknetzwerk des Online-Versenders nutzen.

Mit dem Projekt wollen die Partner, die bereits seit 20 Jahren zusammenarbeiten, auf die jüngsten Wandlungen im Modehandel reagieren, die durch die Covid-19-Pandemie weiter verstärkt wurden. Aktuell gefragt sei eine technologiebasierte, »innovativere Herangehensweise«. Technologie könne eine direkte und persönliche Beziehung zum Kunden ermöglichen, ein Verständnis für dessen Erwartungen aufbauen und größtmögliche Auswahlmöglichkeit durch die Zusammenführung von physischen Boutiquen und Online-Stores bieten, so die Mitteilung.

„In den letzten Monaten habe ich das Geschäftsmodell der Armani Group auf der Grundlage eines Konzepts neu gestaltet, das mir sehr am Herzen liegt: weniger tun, aber besser.“
Giorgio Armani, CEO Armani Group
Zukünftig sollen die Kunden im Rahmen des Projekts online und in den Boutiquen Zugriff auf das gesamte aktuelle Sortiment des Modehauses erhalten. Die Bestellungen würden dann über das Vertriebsnetz von Yoox Net-a-Porter sowie über die Logistikzentren und Stores von Armani abgewickelt, erläuterten die Unternehmen. Erste Neuerungen im Rahmen des Projekts sollen die Kunden bereits im kommenden Jahr nutzen können, die vollständige Integration wird für 2022 angestrebt.

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