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Nachhaltigkeit

Meier Lederwaren lanciert Suri Frey Green Label

Suri Frey

Mit einer neuen Linie treibt man bei Meier Lederwaren sein Engagement im Bereich Nachhaltigkeit weiter voran.

Beim Taschenspezialist Meier Lederwaren stehen die Zeichen schon länger auf grün und nachhaltig. Nun präsentiert das Offenbacher Unternehmen mit »Suri Frey Green Label« seine erste Kollektion, die aus bis zu 50% recyceltem Taschenmaterial gefertigt wird. Man wollte nichts überstürzen und vor allem sicher sein, dass kein Greenwashing betrieben wird, so Geschäftsführer Sven Meier. Ziel sei es, künftig die gesamte Kollektion aus recycelten Materialien zu fertigen.

Für die neue Kollektion kommen für den Futterstoff ausschließlich zu 100 % recyceltes Polyester und für den Taschenkorpus bis zu 50 % recyceltes PU zum Einsatz. Letzteres wird einerseits aus Materialresten erzeugt, die Abfälle aus anderen Produktionen sind, oder es handelt sich um PU, das nicht für seinen vorgesehenen Zweck eingesetzt werden kann. Der Qualitätsanspruch an die Hochwertigkeit, Strapazierfähigkeit und Haptik des recycelten Materials unterscheidet sich dabei nicht von jenem für die bisher verwendeten Materialien.

Die Anforderungen an ein Produkt, um sich als »Produkt aus recyceltem Material« bezeichnen zu dürfen, sind nach dem Global Recycled Standard dann erfüllt, wenn mehr als 20 Prozent des Gesamtgewichts aus recyceltem Material gefertigt sind. Diesen Wert übersteigt man bei Suri Frey Green Label um mehr als das Doppelte.

Darüber hinaus setze man bei Meier Lederwaren in der Vergangenheit bereits Maßnahmen in Fernost, die eine deutliche Einsparung von Wasser zur Folge hatten. Das zum Stopfen der Taschen verwendete Papier wurde in seiner Menge halbiert, die Ausnutzung von Kartonagen, die für Transport und Verschiffung verwendet werden, optimiert. »Im Moment sind Zubehörteile wie Karabiner und Ringe noch nicht aus recyceltem Material, aber wir sind auch für diese Taschenelemente auf der Suche nach nachhaltigen Alternativen«, so Sven Meier. Die Kollektion, die aktuell aus drei Linien besteht, sei erst der Anfang in Sachen nachhaltiger Kollektionsentwicklung: »Es geht bei dem Thema Nachhaltigkeit nicht nur um CO2-Berechnungen, es geht vor allem darum, langfristig Rohstoffe zu sparen und diese für die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder zu sichern. Ich sehe mich da als Unternehmer und Vater gleichermaßen in der Verantwortung.«

Jede Produktionsstätte mit der Meier Lederwaren zusammenarbeitet, ist zertifiziert, alle Produkte sind REACH-konform. Zudem überprüft das Unternehmen regelmäßig, ob die Herstellungspartner ihre Mitarbeiter schützen, fair behandeln und auch fair bezahlen. »Wichtig ist es Suri Frey, dass trotz eines aufwändigeren Herstellungsverfahrens die konsumigen Preislagen beibehalten werden können«, so Vertriebsleiter Rüdiger Weiser. Die Produkte erhalten ein extra Hang-Tag, das die Verwendung des recycelten Materials erklärt. Begleitet wird die Einführung auch mit Aktivitäten auf Social Media, für den POS wird ein entsprechendes Paket entwickelt und dem Händler zur Verfügung gestellt.

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