Mac macht Masken: Mac meistert die Krise
Mac macht Masken

Mac meistert die Krise

MAC

Die Erzeugung der Mund-Nasen-Masken beschert Mac eine überraschende wirtschaftliche Schadensbegrenzung. Mitarbeiter werden aus der Kurzarbeit entlassen und ins Unternehmen zurückgerufen.

Bei Mac läuft die Produktion von Schutzmasken auf Hochtouren. Nachdem der Hosenspezialist seine Unterstützung nicht nur sozialen, caritativen und regionalen Einrichtungen, sondern auch den Behörden angeboten hatte, wurden schließlich auch Masken für Endverbraucher unter anderem in der eigenen Näherei in der Oberpfalz entwickelt und produziert. Die Nachfrage an schnell lieferbaren Mund-Nasen-Masken bescherte dem Unternehmen Anfragen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Inzwischen produzierte Mac über 800.000 Schutzmasken in unterschiedlichen Ausführungen in Form von waschbaren Mund-Nasen-Masken für den professionellen Einsatz in öffentlichen Einrichtungen aller Art. Gemeinnützige Organisationen wurden kostenlos beliefert. Jetzt wurden Mitarbeiter aus der Kurzarbeit zurückgeholt.

Innovationskraft des Mittelstands

Eveline Schönleber, geschäftsführende Gesellschafterin bei Mac, sieht darin ein positives Signal für die Zukunft: »Uns war es wichtig, dass wir die staatlichen Schutzschilde nicht länger als notwendig in Anspruch nehmen. Unser Ziel war es von Tag 1 an, diese Krise gemeinsam mit unseren Mitarbeitern und Partnern zu meistern. Ich bin unglaublich stolz auf das, was wir in den letzten Wochen gemeinsam erreichen konnten. Gutes für andere zu tun und zeitgleich eigene neue Perspektiven zu entwickeln ist uns dabei mehr als gut gelungen! Wir sehen uns aufgrund der Erfahrungen darin bestätigt, auch zukünftig in den heimischen Produktionsstandort zu investieren und diesen auszubauen.« In Wald/Roßbach hat man die große Hoffnung, dass die aktuelle Krise durch verantwortungsvolles Handeln und Kreativität gemeistert werden kann. Der Mittelstand als »Hidden Hero« beweist einmal mehr Hilfe zur unternehmerischen Selbsthilfe.

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