Kreislaufwirtschaft: Armedangels integriert C...
Kreislaufwirtschaft

Armedangels integriert Circularity.ID in Shirts

Armedangels

Das nachhaltige Kölner Modelabel Armedangels hat ein Pilotprojekt gestartet, um den Fortschritt im Bereich Kreislaufwirtschaft voranzutreiben.

»Während die globale Modeindustrie eine hocheffektive globale Lieferkette aufgebaut hat, die in der Lage ist, Kleidungsstücke zu entwerfen, zu beschaffen, herzustellen und innerhalb weniger Wochen an den Endverbraucher zu versenden, muss sie noch eine umgekehrte Lieferkette in der gleichen Größenordnung entwickeln, um mit der wachsenden Menge unerwünschter Kleidung fertig zu werden«, so der Nachhaltigkeitspionier Armedangels in einer aktuellen Mitteilung. Um zu dieser Entwicklung beizutragen geht das Unternehmen nun mit dem Closed Loop Pilot und der Circularity.ID® voran: Mit Hilfe der ID und intelligenten Sortierarbeitsplätzen haben Altkleidersortierer die Möglichkeit, Materialzusammensetzung, Wert und Beschaffenheit von Kleidungsstücken genau zu erkennen. Die Stücke können damit schnell und präzise in den richtigen Kreislauf gegeben werden.

Das Pilotprojekt wurde von Circular.fashion und FairWertung gemeinsam mit Armedangels und anderen Modemarken sowie gemeinnützigen Alttextilsammlern/-sortierern initiiert. Es gibt den teilnehmenden Unternehmen und Organisationen die Möglichkeit, einen geschlossenen Kreislauf für Textilien unter realen Bedingungen zu testen. Im Rahmen des Projekts werden unterschiedliche kreislauffähige Textilprodukte, allesamt mit der sogenannten Circularity.ID® ausgestattet, auf den Markt gebracht. Die ID macht eine intelligente Sortierung über gemeinnützige Rücknahmekanäle möglich und soll so zirkuläre Modelle in die Praxis umsetzen.

»Der Modeindustrie fehlt es an skalierbaren Lösungen, um mit den wachsenden Bergen unerwünschter Kleidung fertig zu werden. Genau das werden wir mit der Circularity.ID® testen. Wir nennen das verantwortungsvolle Innovation«, so Lavinia Muth, Corporate Responsibility Managerin bei Armedangels.

Das Projekt wurde im Juni 2021 mit einem gemeinsamen Kick-off Workshop gestartet und wird bis Ende 2022 laufen.

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