Kooperation Schule – Handel: Sportmode von Mo...
Kooperation Schule – Handel

Sportmode von Modeschülern

Hervis
Die Kolleg-Studierenden Michaela Obauer, Gerald Brandstätter und Juliana Eisl zeigen stolz ihre Kreationen, die ab sofort in den Hervis-Stores erhältlich sind.
Die Kolleg-Studierenden Michaela Obauer, Gerald Brandstätter und Juliana Eisl zeigen stolz ihre Kreationen, die ab sofort in den Hervis-Stores erhältlich sind.

Der heimische Sportfachhändler Hervis hat nicht nur eine Reihe qualitativ hochwertiger Sportmodemarken im Portfolio, seit neuestem sind hier auch Entwürfe von Schülerinnen und Schülern der Modeschule Hallein erhältlich.

Im Sportbereich gibt es besondere Anforderungen an Textilien, denn um Sportlern perfekte Trainingsbedingungen bieten zu können, müssen Kleidungsstücke atmungsaktiv, wasserabweisend, winddicht und bequem sein. Allerdings sind viele der beschichteten Stoffe nur schwer abbaubar oder sogar gesundheitsschädlich, daher sind ökologisch unbedenkliche Alternativen gefragt. Einer der Schwerpunkte in Hallein – der einzigen privaten Modeschule des Landes – ist Nachhaltigkeit. »Es geht nicht nur um ein ökologisches, sondern auch um ein soziales Gewissen – so verstehen wir Nachhaltigkeit. Die Zusammenarbeit mit der Modeschule Hallein unterstützt diesen Gedanken und fördert gleichzeitig heimische Talente. Unsere Kundinnen und Kunden sollen miterleben, welche unglaublich großes Modepotential hierzulande vorhanden ist«, sagt Hervis-Geschäftsführer Werner Weber.

Zwei Jahre Entwicklungszeit

Die Zusammenarbeit mit Hervis bot den Schülerinnen und Schülern zudem die Möglichkeit, ihre eigenen Entwürfe von der ersten Skizze bis auf den Kleiderbügel im Handel zu begleiten. Nach einem Briefing in der Hervis-Zentrale konnten die Nachwuchsdesigner loslegen und ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Dabei sollte ein besonderer Fokus auf Nachhaltigkeit gelegt werden. Entsprechend kamen recycelte, regionale oder Bio-Materialien zum Einsatz. Auch die »Traceability«, also die Nachverfolgbarkeit aller Komponenten eines Kleidungsstücks zurück zum Erzeuger, spielte eine Rolle bei den Entwürfen.

Juliana Eisl, Gerald Brandstätter und Michaela Obauer arbeiteten zwei Jahre an der Entwicklung der Kollektion für Hervis, um den geforderten Nachhaltigkeitsstandards zu entsprechen. »Zu sehen, wie Lerninhalte unseres Kollegs mit dem Schwerpunkt >sustainable design strategies< in dem gemeinsamen Projekt mit Hervis nun nach zwei Jahren Konzeption in einer Kollektion umgesetzt werden, ist etwas ganz Besonderes. Zeigt es nicht nur das große Vertrauen, dass uns seitens Hervis entgegenbracht wird, sondern auch die immer präsentere Bedeutung von nachhaltiger und fair produzierter Mode«, so Mode-Fachvorstand Michael Sellinger.

stats