Kleider Bauer / Hämmerle: Neue Plattform für ...
Kleider Bauer / Hämmerle

Neue Plattform für Talente der Modeschule Hallein

Modeschule Hallein
v.l.n.r.: Georg Aldrian (Kolleg Modedesign), Mario Winkler (Kleider Bauer), Heinz Percht (Kleider Bauer), Anna Gangl (Visual Merchandising), Hannah Dorfmeister (Visual Merchandising), Tobias Penegger (Kleider Bauer)
v.l.n.r.: Georg Aldrian (Kolleg Modedesign), Mario Winkler (Kleider Bauer), Heinz Percht (Kleider Bauer), Anna Gangl (Visual Merchandising), Hannah Dorfmeister (Visual Merchandising), Tobias Penegger (Kleider Bauer)

Salzburger Filialen der Modehäuser Kleider Bauer und Hämmerle zeigen aktuell Visual-Merchandising-Ideen und nachhaltiges Modedesign von jungen Talenten der Modeschule Hallein.

Neben innovativen Modekollektionen entwickelten die Absolventen der Modeschule Hallein im Rahmen ihrer Ausbildung auch im Fachbereich Visual Merchandising spannende Konzepte für die Produktpräsentation. Kleider Bauer und das Modehaus Hämmerle prämierten nun die besten Abschlussarbeiten und präsentieren diese aktuell in zwei Niederlassungen in Salzburg. Konkret handelt es sich dabei um das Modehaus Hämmerle in der Getreidegasse sowie die Kleider-Bauer-Filiale in der Shoppingarena/Alpenstraße. Ziel der Zusammenarbeit ist es, die kreativen Ideen der Nachwuchstalente einem breiten Publikum sichtbar zu machen.

Die Schaufenstergestaltung von Hannah Dorfmeister, die bei Hämmerle gezeigt wird, steht unter dem Motto »Weniger ist mehr« und übt Kritik an der heutigen Konsumgesellschaft. Opulenter wird es bei Anna Gangl, die ihre Abschlussarbeit unter das Motto »Pétillante« stellte. »Für viele gibt es nichts Schillernderes als ein Kaleidoskop. Bei meiner Umsetzung in der Kleider-Bauer-Filiale in der Shoppingarena steht meine Kollektion aus funkelnden Kleidungsstücken im Mittelpunkt, die auch den Inhalt eines Kaleidoskops symbolisiert. Ein rotierendes Mobile und Beleuchtungskörper schaffen eine prickelnde Dynamik, die nie endet«, kommentiert die Absolventin ihr Konzept.

Von der Kooperation begeistert zeigt sich auch Mario Winkler, Leiter Visual Merchandising bei Kleider Bauer: »Für uns war es sehr interessant, sich mit jungen, modischen und kreativen Menschen auszutauschen und deren Ansätze kennenzulernen. Wir haben sehr viele spannende Ideen und deren Umsetzung sehen dürfen und freuen uns auf viele weitere gemeinsame Projekte.«

Neben den prämierten Visual-Merchandising-Konzepten unterstützt das Unternehmen auch die Absolventen des Kollegs für Modedesign mit dem Schwerpunkt auf nachhaltigen Designstrategien. Ab sofort werden in den Schaufenstern von Kleider Bauer am Platzl die nachhaltigen Abschlusskollektionen von Georg Aldrian und Gerald Brandstätter präsentiert. Ersterer verwendete für seine Kollektion Probewebungen von Bouclé-Stoffen, die für hochrangige Designer produziert wurden, wodurch gänzlich neue Optiken entstanden. Bei »Generation Ypsilon« von Gerald Brandstätter geht es um die Beschäftigung mit digitaler Kommunikation und der damit einhergehenden Reizüberflutung.

»Im Kolleg Modedesign mit dem Schwerpunkt im Bereich der ‚Sustainable Design Strategies‘ wird den Studierenden – neben den klassischen Inhalten der Modedesign-Ausbildung – Know-How in Sachen Nachhaltigkeit vermittelt. Dieses Wissen hat enormes Zukunftspotenzial, denn wir alle wissen, dass unsere Lebenssituation neue Konzepte erforderlich macht«, so Studienkoordinator und Fachvorstand Michael Sellinger.

»Mit dieser wertvollen Kooperation zwischen Kleider Bauer und der Modeschule Hallein im Bereich Visual Merchandising haben wieder einmal die Absolventen eindrucksvoll bewiesen, welch enormes kreatives Potential in ihnen steckt und wie praxisorientiert die Ausbildung ist. Unsere Absolventen sind gefragte Persönlichkeiten auf dem Arbeitsmarkt, die neben Kreativität und Expertise im Bereich Fashion auch unternehmerisches Wissen und Geschick ideal miteinander verbinden«, so die neue Schulleiterin Elke Austerhuber. »Wir freuen uns über diese Kooperation und sind uns sicher, dass viele Salzburger bei dem Besuch in einer der Kleider-Bauer- oder Hämmerle-Filialen von den spannenden Ausstellungskonzepten begeistert sein werden.«

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