Internationaler Fashion Revolution Day auch i...

Internationaler Fashion Revolution Day auch in Österreich

Fashion Revolution Day
Fashion Revolution Kampagne © Fashion Revolution Day
Fashion Revolution Kampagne © Fashion Revolution Day

Unter dem Motto »Who made your clothes?« soll am Fashion Revolution Day die eigene Kleidung und ihre Herkunft hinterfragt werden.

Der Fashion Revolution Day gedenkt am 24. April in erster Linie den Opfern des Rana Plaza Unglücks im April des Vorjahres (24.04.2013 in Bangladesch). Bei dem größten Fabrikunfall in der Geschichte der Textilindustrie kamen 1138 Arbeiter ums Leben, mehr als doppelt so viele trugen schwerste Verletzungen davon. Der erste Fashion Revolution Day seiner Art soll aber nicht nur Gedenktag sein, sondern zum Umdenken anregen, wo unsere vielgeliebte Mode denn eigentlich herkommt.

Fashion Revolution Day in Österreich

In über 50 Ländern auf der ganzen Welt finden am 24. April Aktionen, Events, Flashmobs und Workshops statt. Auch in Österreich wird es einige Aktionen, wie ein Filmscreening, eine Straßenaktion und ein Mahnmal geben. Im Zeichen des Fashion Revolution Day steht auch die Social Media Initiative, bei der die Menschen dazu aufgerufen sind, in den sozialen Netzwerken (Instagram, Facebook, Twitter etc.) Bilder mit verkehrt getragener Kleidung (mit dem Label nach außen) zu posten und den Hashtag #INSIDEOUT zu setzen.

»Es geht uns nicht nur darum, auf die Arbeitsumstände aufmerksam zu machen. Wir wollen auch zeigen, dass es bereits viele Alternativen gibt. Es erscheinen immer mehr grüne und faire Shops, Designerinnen und Messen«, so Laura Ebenberg und Kathrin Haumer, Besitzerinnen des Ebenberg Shops und Greenground.

Ursprung des Fashion Revolution Day

Der Fashion Revolution Day wurde von Carry Somers gestartet, die in puncto Fair Trade Pionierarbeit leistete. International koordiniert wird der Tag von einem Netzwerk an Designern, Pressevertretern, Aktivisten und Modeexperten. Bisher sind bereits mehr als 50 Länder aktiv bei der Aktion dabei.



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