HAKA Preview für H/W 2017/18

HAKA Preview für H/W 2017/18

Stretch, Wolle und markante Muster dominieren die neuen Kollektionen der HAKA im Herbst/Winter 2017/18 - eine Preview vorab.

Galerie: HAKA-Preview H/W 2017/18

Erste fast fertige Prototypen der HAKA zur Saison Herbst/Winter 2017/18 sind persönlich gesichtet und besprochen. Täglich trudeln Kollektionsberichte sowie Resultate der Fotoshootings herein. Zeit für eine Preview:

Der große Silhouettenwandel in der HAKA ist vorerst aufgeschoben. Zu (selbst)verständlich ist der gerade erst im Mainstream angekommene gefittete Look. Und zu vielversprechend sind die neuesten Stoffentwicklungen, die 360 Grad Flexibilität ausloben: Stretch in allen Produktgruppen - nun auch mit Vehemenz bei Anzug, Jacke und Mantel. Viel augenfälliger als der meist nur spürbare Komfortgewinn ist der Trend zur Dessinierung in der HAKA. Markant gemusterte Mäntel und Anzüge mit Fensterkaros oder aufgezoomten Glenchecks sind Designer's Favorites. Die Weber beweisen, dass sie mit ihren Jerseyideen noch lange nicht am Ende sind. Denn nun werden klassische Wolldessins - wie Donegal, Hahnentritt, Herringbone & Co - auf die gestrickten Sakkostoffe umgelegt. Weiters überraschen ganz neue Outfitideen, wie Sets bestehend aus Hose und Gilet im identen Wool-Look-Material, getoppt von XXL-Checks.

Pants, Pants, Pants

Überhaupt Hosen: Sie bleiben das innovativste Produkt in der HAKA: Wolle wird (endlich!) nicht nur Kommunikations- sondern auch Verkaufsthema. Dazu gesellt sich immer öfter die Bundfalte. Die Neuinterpretation gelingt - diese Hosengeneration hat nichts mit den Vorgängern zu tun, die selbst aus ursoliden Stammabteilungen fast gänzlich verschwunden sind. Neuinterpretationen sucht man auch bei Stepp, schon gefunden hat man einen modernen Parkalook, der von technischer Baumwollmaterialität und abgeräumtem Styling geprägt wird.

Der Mantel als Trendteil


Doch Trendsetter werden sich ohnedies dem nach wie vor kurz gehaltenen Mantel zuwenden: Jersey, mit Neopren gebondet, offenkantig, doppelreihig, derb in der Struktur, dominant in der Musterung - die modischen Spielarten scheinen ohne Limit. Bei so viel Power in den Oberstoffen der Konfektion bleiben für Hemd und Strick die Rollen der beruhigenden Begleiter. Deren Modernität wird aus subtiler Detailarbeit geschöpft.
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