Green Machine: H&M Tochter Monki setzt auf Re...
Monki

Mit der »Green Machine« präsentiert Monki die erste Maschine, mit der Baumwoll- und Polyestermischungen in großen Mengen vollständig voneinander getrennt und recycelt werden können.

Mischfasern aus Baumwolle und Polyester bilden die Basis eines Großteils der heute erzeugten Textilien. Dabei gibt es bisher noch keine kommerzielle Methode, mit der diese Kleidungsstücke vollständig recycelt werden können. Das H&M Tochterunternehmen Monki möchte nun eine Lösung für das Problem präsentieren: Mit einem hydrothermischen Verfahren ist die sogenannte »Green Machine« in der Lage, Mischfasern in einem geschlossenen Kreislauf zu trennen – nur unter Einsatz von Wasser, Wärme und grünen, biologisch abbaubaren Chemikalien.

Entstanden ist das Verfahren als Ergebnis einer Forschungszusammenarbeit zwischen der gemeinnützigen H&M Foundation, dem HKRITA (Hong Kong Research Institute of Textile and Apparel) und einem von Monkis Hauptlieferanten. Bereits seit dem Jahr 2016 arbeitet die H&M Foundation mit dem Hong Kong Research Institute for Textiles and Apparel (HKRITA) an dem gemeinsamen Ziel die Forschung zum Textilrecycling weiter voran zu bringen. Die erste »Green Machine« steht in Indonesien.

Jenny Fagerlin, Sustainability Director bei Monki, ist seit über 10 Jahren im Bereich Nachhaltigkeit bei der H&M Group tätig. Als Nachhaltigkeitsdirektorin leitet sie am Hauptsitz in Göteborg den globalen Aktionsplan der Marke zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDG). »Als Teil der Modeindustrie möchte ich, dass Monki Teil der Lösung, nicht des Problems ist. Ich weiß, dass wir in der Lage sind, den Fortschritt voranzutreiben und die Art und Weise zu verändern, wie wir handeln«, so Fagerlin.
Die erste, limitierte Kapselkollektion, für die zur Gänze das Verfahren genutzt wurde, ist bereits seit Ende November online erhältlich. Bis Herbst 2021 möchte die Marke nun Green Machine-Produkte in breiterer Stückzahl auf den Markt bringen.

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